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49 Prozent der Prileper trennen ihren Müll: eine Zahl, die sich mit keiner Pressekonferenz fälschen lässt

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49 Prozent der Prileper trennen ihren Müll: eine Zahl, die sich mit keiner Pressekonferenz fälschen lässt

Nach der jüngsten Untersuchung von Pakomak trennen 49 Prozent der Bürger von Prilep ihren Müll zum Recycling. Das ist fast die halbe Stadt, und es ist eine Zahl, die wenige Gemeinden im Land vorweisen können.

Prileps Bürgermeister Dejan Prodanoski stellte sie als Ergebnis von Gewohnheit vor, nicht von Ausrüstung.

„Mülltrennung ist nicht nur eine Frage von System und Ausrüstung. Sie beginnt in jedem Zuhause, in jeder Familie und bei den Gewohnheiten, die wir jeden Tag schaffen. Unsere Pflicht ist es, die Bedingungen zu schaffen, damit sich diese Gewohnheiten entwickeln“, sagte Prodanoski.

Was bereitgestellt wurde

Für Prileper Haushalte wurden zusätzlich 8.318 Tonnen mit 120 Litern für die Primärtrennung und 126 neue Container mit 1,1 Kubikmetern bereitgestellt. Gesichert sind auch neun Spezialfahrzeuge für die Müllabfuhr, vier davon bereits geliefert.

Laufend sind Beschaffung und Aufstellung von 52 halbunterirdischen Containern an 21 Standorten, eine Investition von über 17 Millionen Denar.

Im Rahmen der Kampagne des kommunalen Betriebs „Sauber ist schön“ schlossen sich in 60 Tagen weitere 680 Haushalte der Trennung an, und an die Bürger wurden 1.280 Tonnen ausgeliefert.

Warum diese Zahl einen zweiten Blick verdient

Mülltrennung ist einer der wenigen Bereiche, in denen sich das Ergebnis nicht per Pressekonferenz fälschen lässt. Entweder werfen die Haushalte in zwei Tonnen, oder nicht. Pakomak misst vor Ort, und die Zahl ist bei der nächsten Messung überprüfbar.

Deshalb sagen 49 Prozent in Prilep mehr aus als jede Ankündigung neuer Lastwagen. Die Ausrüstung zahlt der Stadthaushalt; die Gewohnheit liefert der Haushalt der Familie, und die ist teurer aufzubauen und schwerer zu verlieren.

Prodanoski räumt auch die andere Hälfte der Gleichung ein. „Jedes System ergibt nur dann Sinn, wenn die Bürger es annehmen und nutzen“, sagte er.

Es bleibt die zweite Hälfte von Prilep. Und es bleibt die Frage, warum diese Zahl kein Standard ist, sondern eine Nachricht - in einem Land, in dem andere Gemeinden ihre Müllsituation noch immer mit einem Mangel an Fahrzeugen erklären.