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Eine Studie sagt, die attraktive Augenbraue sitzt tiefer, als Salons empfehlen: den angehobenen Schwung bewerteten die Befragten als sehr unattraktiv

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Eine Studie sagt, die attraktive Augenbraue sitzt tiefer, als Salons empfehlen: den angehobenen Schwung bewerteten die Befragten als sehr unattraktiv

Seit Jahren verkaufen Kosmetiksalons dieselbe Formel: Die Braue soll angehoben sein, der Schwung nach oben gezogen, der Bogen ausgeprägt. Das Ergebnis kennen wir alle - ein Blick, der dauerhaft überrascht oder dauerhaft wütend wirkt. Eine im Aesthetic Surgery Journal veröffentlichte Studie sagt, das Publikum wolle in Wahrheit etwas anderes.

Die Studie trägt den Titel „Beauty Lies in the 'Eyebrow' of the Beholder“ und wurde von Jeffrey E. Schreiber geleitet. Die Methode war einfach: Den Befragten wurden Fotos gezeigt, und sie wählten jene aus, die sie attraktiv fanden. Dann wurde gemessen, was die Augenbrauen der gewählten Gesichter gemeinsam haben - Höhe, Bogen, Dicke, Position.

Was die Antworten zeigten

Attraktive Augenbrauen sitzen den Ergebnissen zufolge tiefer, als Fachleute empfehlen. Der Bogen ist dezent, mit weicher Krümmung. Die Dicke ist mittel - weder eine dünne Linie noch ein gewaltsam gezeichneter Block. Und der Schwung geht nicht nach oben; er liegt etwas weiter von der Iris entfernt, ohne Anhebung.

Der plastische Chirurg Steven Dayan, der die Befunde kommentiert, sagt es direkt: Es sei wohl „tiefer und natürlicher, als wir denken“. Zu den stark angehobenen Enden - den sogenannten „Fuchsaugen“-Brauen, die seit Jahren im Netz kursieren - sagt er, die Befragten hätten sie als sehr unattraktiv bewertet. Sie wirken streng und starr.

Warum die Branche das nicht sagt

Hier wird die Rechnung interessant. Eine tiefere, natürlichere Braue bedeutet weniger Eingriffe. Weniger Eingriffe bedeuten weniger Termine, weniger Produkte, weniger Leistungen, die sich alle drei Wochen wiederholen. Die perfekt natürliche Braue ist jene, die am wenigsten abgerechnet wird - was vielleicht erklärt, warum die Empfehlung seit Jahrzehnten in die entgegengesetzte Richtung läuft.

Das heißt nicht, dass Salons lügen. Es heißt, dass ein Trend, der ständige Pflege verlangt, die bessere Geschäftslogik hat als ein Trend, der verlangt, nicht angefasst zu werden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Dingen taucht nie in einer Preisliste auf.

Was von der Studie bleibt, ist unbequem einfach: Das, wofür wir zahlen, um es zu korrigieren, war wahrscheinlich schon richtig, bevor wir angefangen haben.