Neunzehn Jahre Tradition: Der Peterstag-Wandermarsch von Ponikva nach Ratkova Skala
12.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Einer der lautesten Namen der US-Politik ist verstummt. Senator Lindsey Graham, Republikaner aus South Carolina und einer der engsten Verbündeten von Donald Trump, starb mit 71 Jahren nach kurzer, plötzlicher Krankheit. Der Rettungsdienst rückte nach einer Meldung über einen Herzstillstand zu seinem Haus in Washington aus. Nur einen Tag zuvor war er aus Kiew zurückgekehrt, wo er Wolodymyr Selenskyj getroffen hatte.
Graham war keine Nebenfigur. Er saß 24 Jahre im Senat, erstmals gewählt 2002 und viermal wiedergewählt. Er gehörte zu den lautesten Fürsprechern der US-Unterstützung für die Ukraine und zu den schärfsten Kritikern des Iran. Ironischerweise ging er genau in der Woche, in der Ukraine und Iran die Titelseiten füllen - die beiden Themen, denen er die letzten Jahre seiner Karriere widmete.
Sein Verhältnis zu Trump war eine Geschichte für sich. Erst kritisierte er ihn heftig, dann wurde er einer seiner sichtbarsten Unterstützer - ein Weg, den viele US-Republikaner gegangen sind. Für die einen war er ein prinzipientreuer außenpolitischer Falke, für die anderen ein Opportunist, der seine Positionen nach dem Wind drehte. Die Wahrheit liegt wie üblich irgendwo dazwischen.
Für den Balkan war Graham eines jener amerikanischen Gesichter, die wir im Fernsehen sahen, wann immer etwas Großes entschieden wurde - Ukraine, Naher Osten, NATO. Sein Abgang ändert die Politik nicht über Nacht, hinterlässt aber eine Lücke in jenem Lager, das die US-Außenpolitik jahrzehntelang prägte. Und in einer Zeit, in der die Welt an mehreren Fronten brennt, erinnert jeder solche Abgang daran, wie schnell sich jene wandeln, von denen wir dachten, sie wären für immer da.
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