Neunzehn Jahre Tradition: Der Peterstag-Wandermarsch von Ponikva nach Ratkova Skala
12.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine Geschichte, die viele für abgeschlossen hielten, öffnet sich erneut. Die britische Polizei Thames Valley hat die Ermittlung gegen den früheren Prinzen Andrew wegen der Vorwürfe von Virginia Giuffre wieder aufgenommen, die jahrelang behauptete, sexuell missbraucht worden zu sein. Die Ermittler reisen in die USA, um ihre Verwandten zu befragen, fordern Dokumente von Scotland Yard und dem US-Justizministerium im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein und kündigen Vernehmungen von Andrew nahestehenden Personen an - Sicherheitsleute, Zeugen, Opfer.
Der Anlass ist bitter: Die Ermittlung verschärfte sich ein Jahr nach dem Tod Giuffres. Die Frau, die ihn am lautesten beschuldigte, ist nicht mehr da, und das System, das jahrzehntelang schwieg, beginnt sich nun zu bewegen. Das ist das Muster, das der Balkan gut kennt - die Gerechtigkeit kommt erst an, wenn es für den, der sie suchte, zu spät ist. Wie oft haben wir Institutionen aufwachen sehen, genau dann, wenn niemand mehr da ist, um die Auflösung zu erleben?
Andrew hat inzwischen zumindest auf dem Papier einen Preis gezahlt. König Charles III. entzog ihm die Titel, wies ihn aus der Royal Lodge und entfernte ihn aus der aktiven Königsfamilie. Doch er erhält weiterhin eine Jahressumme und eine Umzugsentschädigung - eine Strafe, die für einen gewöhnlichen Menschen das Ende bedeuten würde, für ein Mitglied eines Königshauses aber nur eine andere Anordnung des Komforts. Ein entzogener Titel ist nicht dasselbe wie Verantwortung vor Gericht.
Die Frage, die über der ganzen Geschichte schwebt, ist nicht, ob Andrew seinen Status verloren hat - das ist bereits geschehen. Die Frage ist, ob er jemals vor dem Gesetz Rechenschaft ablegt oder ob die wieder aufgenommene Ermittlung endet wie so viele andere: mit vielen Reisen, Dokumenten und Vernehmungen, aber ohne einen einzigen Tag Verantwortung. Die Macht hat eine Art, jede Ermittlung zu überleben. Ob es diesmal anders wird, bleibt abzuwarten.
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