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Fünf Schritte für Augen, die offener wirken: Make-up ist ein Spiel mit Licht, keine Maske

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Fünf Schritte für Augen, die offener wirken: Make-up ist ein Spiel mit Licht, keine Maske

Es gibt kein Problem mit dem Gesicht - das ist das Erste, was gesagt werden muss. Doch Make-up kann die Wahrnehmung verändern, und bei Augen, die näher beieinander liegen, schaffen ein paar kleine Striche den Eindruck eines offeneren und helleren Blicks. Die Züge ändern sich nicht; der visuelle Schwerpunkt wird einfach nach außen verlagert.

Der erste Schritt ist die Vorbereitung. Concealer auf dem Lid und im inneren Augenwinkel gleicht den Ton aus und fügt Helligkeit hinzu. Diese Grundlage ist es, die die Augen öffnet, bevor du überhaupt einen Stift in die Hand genommen hast.

Der zweite Schritt sind die Augenbrauen. Sie werden natürlich geformt, aber mit bewusstem Vermeiden der Linie zum inneren Winkel, und das Ende wird leicht verlängert, um den Blick nach außen zu führen. Die Augenbrauen sind der Rahmen des Auges - führen sie zur Mitte, wirkt das ganze Gesicht zusammengedrückt.

Der dritte Schritt ist der Lidschatten, und hier liegt der Schlüssel. Helle, satinierte Töne kommen auf das innere Drittel des Lids, und die mittleren und dunklen Töne bleiben dem äußeren Teil vorbehalten, verblendet zur Schläfe. Helligkeit zieht an, Dunkelheit zieht zurück - also setzt du das Helle dorthin, wo du Raum willst, das Dunkle dorthin, wo du Tiefe willst.

Der vierte Schritt ist der Eyeliner. Er beginnt nicht am inneren Winkel, sondern in der Mitte des Lids, und die Dicke wächst zum äußeren Winkel mit einem kleinen Schwung nach oben. Der fünfte und letzte Schritt ist die Mascara, besonders auf die äußeren Wimpern aufgetragen, oben und unten.

Nichts davon verlangt ein teures Produkt oder einen Besuch beim Profi. Nur das Verständnis, dass Make-up ein Spiel mit Licht ist, keine Maske. Und ein Rat, der für vieles im Leben gilt, nicht nur für die Augen - kleine Änderungen, an der richtigen Stelle gemacht, verändern mehr als dramatische.