Janevska fordert mehr Einsatz der Lehrer für die Agrarschule - aber kann ein Lehrer im Alleingang ein Fach retten, das der Staat vernachlässigt hat?
25.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Während ganz Europa seinen Militärhaushalt hochfährt, kündigt auch Mazedonien an, dem Trend zu folgen - aber langsam und unter einer Bedingung. Verteidigungsminister Vlado Misajlovski erklärte, das Land habe einen Plan, die Verteidigungsausgaben Jahr für Jahr schrittweise zu erhöhen, doch die Umsetzung hänge von der heimischen Wirtschaft und den Möglichkeiten jeder Regierung ab.
„Mazedonien hat einen Plan, der Plan ist, jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz zu erhöhen, aber das hängt von der heimischen Wirtschaft ab", sagte Misajlovski. Als Mindestziel nannte er das Erreichen von 3,5 Prozent des BIP im kommenden Jahrzehnt, während die von der NATO geforderte Schwelle von 2 Prozent ein Richtwert bleibt, den auch viele europäische Länder kaum erfüllen.
Das Bild reicht über ein Land hinaus. Die Militärhaushalte in ganz Europa steigen, und den höchsten Anteil legen die Staaten an der Ostflanke zurück - jene, die sich einer möglichen Bedrohung am nächsten fühlen. Misajlovski wies darauf hin, dass sogar eine Entscheidung in Richtung einer 5-Prozent-Schwelle gefallen sei, was zeigt, wie schnell das Thema Aufrüstung an die Spitze der Agenda geklettert ist.
Die Frage für einen Balkan-Geldbeutel ist immer dieselbe: Woher kommt das Geld? Wenn eine Gesellschaft mit Löhnen, Renten und Gesundheit kämpft, ist jeder Denar für Panzer ein Denar weniger für ein Krankenhaus oder eine Schule. Das heißt nicht, dass Verteidigung unwichtig ist - es heißt, dass die Wahl ehrlich sein muss. Misajlovski räumte die Bedingung wenigstens ein: eine Erhöhung „abhängig von der Wirtschaft". Es bleibt abzuwarten, ob das kluge Planung bedeutet oder, wie so oft zuvor, nur ein Versprechen, das auf bessere Zeiten wartet.
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