Jugendliche verwüsteten den Spielplatz „Patrik“ in Aerodrom: Wo stehen wir alle in dieser Geschichte?
24.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nur drei Schüler haben sich für das kommende Schuljahr in den Landwirtschaftszweig der Mittelschule „Kuzman Schapkarev“ in Bitola eingeschrieben - zu wenige, um eine Klasse zu bilden. Ackerland, eine landwirtschaftliche Tradition, und doch will niemand Landwirtschaft lernen. Wie sind wir hierher gekommen?
Bildungsministerin Vesna Janevska versprach, der Zweig werde nicht abgeschafft, sondern in ein Regionalzentrum für Berufsbildung integriert, wobei die bestehenden Schüler vom zweiten bis vierten Jahr weitermachen. Doch sie schob die Verantwortung sofort auf die Schule - die Leitung und die Lehrer hätten „nicht genug Aktivität ergriffen“, um den Zweig bei den Neuntklässlern zu bewerben.
Es ist leicht, die Schuld auf nicht engagierte Lehrer zu schieben. Aber drei Schüler sind nicht das Ergebnis schlechter Werbung in einem Jahr - sie sind das Ergebnis von Jahrzehnten, in denen sich die Landwirtschaft im Land in ein Handwerk ohne Zukunft verwandelte, ohne pünktlich eintreffende Subventionen, ohne Aufkaufprogramme, die ein Einkommen sichern. Welches Kind würde einen Beruf wählen, den der ganze Staat als zweitrangig behandelt?
Zum Vergleich: In diesem Jahr schrieben sich in der ersten Einschreibungsrunde rund 14.500 Schüler in Mittelschulen ein. Drei von ihnen entschieden sich, in einem Land, das von importierten Lebensmitteln lebt, die Erde zu bestellen. Das ist nicht das Problem einer Schule in Bitola - es ist ein Spiegel dessen, was einem ganzen Berufsstand widerfuhr, während die Institutionen wegsahen.
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