Janevska fordert mehr Einsatz der Lehrer für die Agrarschule - aber kann ein Lehrer im Alleingang ein Fach retten, das der Staat vernachlässigt hat?
25.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nachdem Handball-Europa in der Champions League seinen neuen Herrscher bekam, setzte sich die EHF hin, um das Schönste der Saison zu küren - und ganz oben landete ein Tor eines Mazedoniers. Kiril Lazarov hat uns längst daran gewöhnt, dass die Welt auf unseren Handball blickt, und nun setzt Stefan Manaskov das mit einem Treffer fort, der zum besten Tor der gesamten Kampagne gewählt wurde. Aus einem Land mit zwei Millionen Menschen und einer ständig leeren Sportkasse ist eine solche Auszeichnung keine Kleinigkeit - sie ist der Beweis, dass das Talent hier existiert, selbst wenn die Bedingungen dagegen sprechen.
Der größte Klubwettbewerb bekommt eine neue Form. Die EHF Champions League der Männer wächst ab der Saison 2026/27 von 16 auf 24 Teams, aufgeteilt in sechs Vierergruppen. Bei den Frauen bleiben 16 Mannschaften in zwei Achtergruppen. Die gemeinsame Auslosung ist für Freitag, den 26. Juni, in Wien angesetzt, und der Wettbewerb der Männer kehrt am 9. und 10. September zurück. Eine größere Liga bedeutet mehr Spiele, mehr Geld und mehr Raum für Überraschungen - aber auch einen größeren Abstand zwischen den reichen Klubs und allen anderen, die ihnen hinterherlaufen müssen.
Die Saison besiegelte Barcelona als Champions-League-Sieger, Füchse Berlin wurde Zweiter. Im von der EHF gewählten Team der Saison hat der Champion vier Spieler, Füchse drei, und Europameister Dänemark ist gleich viermal vertreten - darunter Torhüter Emil Nielsen. Auf der Position des Mittelmanns landete Domen Makuc aus Slowenien, eine Erinnerung daran, dass der Balkan noch immer Handballköpfe für die Weltbühne hervorbringt. Die Auswahl gestalten Fans, Spieler, Trainer und Medien - je 25 Prozent, was gerechter ist, als wenn ein Gremium für alle entscheidet.
Es gibt auch gute Nachrichten für den heimischen Handball: Vardar wird offiziell Teil der neuen Champions-League-Saison sein. Der mazedonische Meister bewarb sich um eine Wildcard, und die EHF genehmigte sie - ein Zeichen, dass der Name Vardar trotz aller finanziellen Turbulenzen über die Jahre in Europa noch Gewicht hat. Nun kommt der schwierigere Teil: ein Team zusammenzustellen, das nicht nur unter der Elite auftaucht, sondern auch Spuren in ihr hinterlässt. Die Wildcard öffnet die Tür; der Rest hängt davon ab, wer durch sie geht.
Die heimische Saison bekommt auch ihr erstes großes Duell. Der mazedonische Supercup der Männer zwischen Vardar 1961 und Ohrid ist für den 3. September angesetzt, als Ouvertüre zur neuen Saison. Das Duell zwischen dem neuen Meister und seinem größten heimischen Rivalen trägt immer mehr als eine Trophäe - es ist ein Maß dafür, wo der mazedonische Klubhandball steht, bevor er sich auf die europäischen Wege macht. Anfang September wird also für jene, die unseren Handball verfolgen, nicht langweilig.
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