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Jugendliche kippten in Karpoš einen Laternenmast um: Das Problem ist keine Generation, sondern dass jemand nie gelernt hat, dass er ihm auch gehört

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Jugendliche kippten in Karpoš einen Laternenmast um: Das Problem ist keine Generation, sondern dass jemand nie gelernt hat, dass er ihm auch gehört

Eine Gruppe Jugendlicher hat in einem kleinen Park in Karpoš 4 randaliert - sie zertrümmerten Mülleimer und kippten einen Zierlaternenmast um, und die ganze Szene landete gefilmt und geteilt in der Anwohnergruppe zum Schutz des Grüns in der Gemeinde. Den Anwohnern zufolge handelte es sich um Neuntklässler aus der benachbarten Schule.

Die Gemeinde reagierte mit einem Appell an die Eltern, darauf zu achten, wo ihre Kinder in den späten Abendstunden sind, wenn solche Vorfälle am häufigsten passieren. Ein Anwohner stellte die Frage, die eigentlich über der ganzen Geschichte schwebt: „Was tun wir als Eltern?" - eine Frage ohne einfache Antwort, ohne die sich aber nichts ändert.

Es ist leicht, das Ganze unter „die Jugend von heute" abzulegen und das Thema zu schließen. Doch ein zertrümmerter Laternenmast und umgekippte Mülleimer sind kein Problem einer Generation - sie sind das Problem davon, dass jemand nie gelernt hat, dass der öffentliche Raum auch ihm gehört. Den Laternenmast, den sie umkippten, haben alle Bürger bezahlt, und sie zahlen ihn erneut, wenn er repariert wird.

Die Anwohner fordern Polizeistreifen in den Abendstunden, und das ist verständlich. Doch eine Streife kann nicht hinter jedem Baum in jedem kleinen Park stehen. Den Unterschied zwischen einer Stadt, in der die Dinge halten, und einer Stadt, in der ständig dasselbe repariert wird, macht nicht die Polizei - ihn machen die Gewohnheiten, die zu Hause gelernt werden, lange vor dem Spielplatz. Die Frage ist nicht nur, wer den Laternenmast bezahlt, sondern wer überhaupt lernt, ihn nicht umzukippen.