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Prilep baut an 20 Stellen Bremsschwellen: Sicherheit oder nur der billigste sichtbare Schritt

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Prilep baut an 20 Stellen Bremsschwellen: Sicherheit oder nur der billigste sichtbare Schritt

Prilep hat etwas angekündigt, das jeder Fahrer und Fußgänger in der Stadt sofort bemerken wird - Bremsschwellen an rund 20 Stellen in der Gemeinde. Bürgermeister Dejan Prodanoski stellte das Projekt als Schritt zu mehr Verkehrssicherheit vor, gerichtet auf die Orte, wo am meisten gerast wird, wo es am wenigsten sein sollte.

Der Fokus liegt auf kritischen Punkten: in der Nähe von Schulen, öffentlichen Einrichtungen und Orten mit dichtem Verkehr. Das Projekt läuft über das Verkehrsministerium im Rahmen des Projekts zur Anbindung lokaler Straßen, mit finanzieller Unterstützung der Weltbank - das heißt, es ist keine reine Gemeindeausgabe, sondern Teil eines größeren Programms.

„Unsere Priorität bleibt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, sagte Prodanoski und fügte hinzu, dass solche konkreten Eingriffe sicherere Bedingungen schaffen. Gegen Sicherheit bei einer Schule lässt sich schwer argumentieren - doch man darf fragen, ob die Schwellen eine Lösung sind oder nur der billigste, sichtbarste Schritt.

Bremsschwellen verlangsamen den Verkehr, ersetzen aber nicht das, was wirklich fehlt: konsequente Kontrolle, markierte Übergänge und eine Fahrkultur. Zwanzig Schwellen werden zweifellos jemanden retten. Aber lösen sie das Problem des Rasens, oder verlagern sie es nur in die Straße ohne Schwelle? Sicherheit baut man nicht mit einer Maßnahme, sondern mit einem System - und die Schwellen sind der Anfang, nicht das Ende.