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Bitola kündigt 80 Projekte für die Saison an: Der echte Bericht ist nicht die Rede, sondern der Herbst

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Bitola kündigt 80 Projekte für die Saison an: Der echte Bericht ist nicht die Rede, sondern der Herbst

Bitola steuert auf eine intensive Bausaison zu - Bürgermeister Toni Konjanovski kündigte vor dem Rat an, dass in der Stadt rund 80 Projekte laufen, und der Nachtragshaushalt für 2026 soll laufende wie geplante Vorhaben stützen. „Der Nachtragshaushalt bedeutet Unterstützung für die Umsetzung aller laufenden und künftigen Projekte und Entwicklungspläne für Bitola", sagte er.

Die Liste der angekündigten Vorhaben ist lang und bunt: eine Boxhalle, ein neues Gebäude für die Feuerwehr, Kindergärten bei der Schule „Kliment Ohridski" und bei der Kaserne, Einfahrtsboulevards, Parkplätze im Zentrum, Wasser- und Abwasserleitungen in ländlichen Gebieten, die Sanierung von Schulen und Sportanlagen und sogar die Initiative „Bitola als Stadt der Fahrräder".

Auf dem Papier ist das eine ehrgeizige Saison für jede Stadt. Doch Bitola hat, wie jede Stadt in dieser Region, solche Listen schon früher gehört - zu Beginn jeder Saison. Der Abstand zwischen einem angekündigten und einem fertigen Projekt ist genau das, woran der Bürger misst, nicht die Zahl der Punkte in einer Präsentation vor dem Rat.

Deshalb wird der echte Bericht nicht diese Rede sein, sondern der Herbst - wenn sich zeigt, wie viele dieser 80 Projekte es bis zum Banddurchschneiden geschafft haben und wie viele auf der Ebene der Ankündigung geblieben sind. Bis dahin leben die Menschen von Bitola zwischen Baumaschinen und Versprechen, in der Hoffnung, dass sich diesmal Liste und Wirklichkeit mehr decken als sonst.