Neue Strafanzeige gegen Jakimovski: Baugenehmigung auf Grundlage eines 2018 aufgehobenen Plans
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
15.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Analysten, die das internationale System in den letzten Monaten beobachten, beschreiben es auf ein und dieselbe Weise - die Welt wird wieder in Einflusssphären geteilt. Ein dreiseitiges Spiel zwischen Washington, Moskau und Peking, in dem die Europäische Union nicht mehr am Tisch sitzt, sondern auf dem Flur wartet.
Der Vergleich mit Jalta 1945 taucht immer häufiger auf. Damals entschieden die großen Drei (Stalin, Roosevelt, Churchill) über die Zukunft Osteuropas, ohne dass die Länder anwesend waren, die zum Gegenstand dieser Entscheidungen wurden. Dieselbe Geometrie wie heute. Dieselbe Art Behandlung für Länder, die auf dem Tisch liegen - aber kein Recht zu sprechen haben.
Donald Trump sieht Geopolitik durch das Prisma „Einflusssphären der großen Mächte". Das heißt: China bekommt den Pazifik, Russland Osteuropa und die USA Grönland, den Panamakanal und die westliche Hemisphäre. Die EU ist in diesem Modell kein Spieler - sie ist Terrain.
Was die konkreten Schritte angeht: Russland mischt sich offen in die Innenpolitik Tschechiens, der Slowakei, Bulgariens, Rumäniens und Polens ein. Teils durch Medienkampagnen, teils durch Finanzierung ausgewählter politischer Figuren, teils durch direkte nachrichtendienstliche Arbeit. Alle diese Länder haben heute innere Krisen, die ihre Geheimdienste mit Moskau verbinden.
China und Russland wiederum ringen um Zentralasien - Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan. Es geht um Infrastruktur, Minen, Pipelines. Ein Rennen, das die europäische Öffentlichkeit nicht verfolgt, weil es weit weg aussieht, das aber direkte Folgen für die Energiepreise in Europa hat.
Was bedeutet das für den Balkan? Erstens - wir stehen unter Beobachtung aller drei, ohne besonderes Gewicht bei einem von ihnen. Moskau behandelt uns als „Zone kultureller Nähe". Peking behandelt uns als „Brücke" zur EU - mit chinesischen Investitionen in Serbien, Albanien, Mazedonien. Washington behandelt uns als „Problem, das geschlossen bleiben soll". Keiner behandelt uns als Partner.
Zweitens: Verliert die EU internationales Gewicht, wird sie weniger Zeit und Interesse haben, den Erweiterungsprozess abzuschließen. Und in einer Ära, in der Brüssel sich Sorgen macht, ob es den Winter übersteht, sind wir wieder im Wartesaal. Nur dass der Wartesaal jetzt ins Nichts führt - weil niemand sicher ist, ob die EU in zehn Jahren noch in dieser Form als Projekt existiert.
Ist das ein „neues Jalta"? Nicht ganz - weil die Spieler nicht zusammen sitzen. Jeder entscheidet für sich und teilt es dann den anderen mit. Jalta ohne Jalta. Und in diesem Jalta sitzen wir wieder auf den Besucherbänken.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Sanktionen wegen eines Krieges werden als Währung für einen völlig anderen Streit angeboten. Die Mehrheit der Mitgliedstaaten ist dagegen -...
El Niño im Pazifik verschiebt die Strömungen, die entscheiden, wo Schnee fällt. Ein Gebiet, das sonst einen Meter im Jahr...
Der einfachste Weg, ein unbequemes Argument abzutun, ist zu zeigen, wer es vorbringt. Nur fällt davon die Stromrechnung in Leipzig...
Das Berufungsgericht entschied, dass der gesamte Prozess von vorn beginnt. Der Sohn der norwegischen Königin wartet darauf auf dem Anwesen,...
Trump reduzierte die Militärübungen, um die Spannung zu senken, und aus Wonsan kam die Antwort in Form von Raketen. Was...
Die Sanktionsliste bekam eine Verlängerung von sieben Tagen statt von Monaten - ein Schritt, den Diplomaten selbst beispiellos nennen. Zwei...
Die Schweiz bot einen Tisch für Ukraine-Verhandlungen an, Moskau antwortete, dieser Tisch sei nicht mehr neutral, seit Bern die EU-Sanktionen...
Das Testament sagt das eine, ein Komitee aus einundzwanzig Männern entschied das andere. Die Königinmutter sagt, die Armee habe die...
Ein Land, das jahrzehntelang Europas Musterbeispiel für Stabilität war, hat heute ein Parlament, das in zwei Blöcke geteilt ist -...
Sechzehn Jahre an der Macht, Niederlage bei regulären Wahlen, fünf Monate Stille - und nun wird das Wahlergebnis zu etwas...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.