Wolf mitten in Kozle in Skopje gefangen: an der Kette als Haustier gehalten, jetzt geht es in den Zoo
13.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Alexander Lukaschenko hat angekündigt, dass Belarus eine Teilmobilmachung durchführen wird, damit die Armee „angemessen auf einen möglichen militärischen Konflikt vorbereitet" sei. In seiner Ansprache vor der Militärführung war der belarussische Präsident in seiner typischen Pose - zwischen Einschüchterung und Rolle als Großvater der Nation.
Der Ton der Botschaft ist klar: „Wir werden selektiv Einheiten und Streitkräfte mobilisieren, um sie auf den Krieg vorzubereiten. Mit Gottes Hilfe werden wir es schaffen, ihn zu vermeiden. Dennoch bereiten wir uns auf den Krieg vor". Ein Satz, der im diplomatischen Vokabular nicht „Krieg ist nahe" bedeutet - sondern „jemand soll zuhören".
Die Mobilmachung wird nicht universell sein. Ziel sind spezifische Einheiten - Reservepersonal mit spezialisierten militärischen Fähigkeiten - und die Überprüfung logistischer Ketten und eingelagerter Ausrüstung. Auf den ersten Blick klingt das vernünftig. Im Kontext, in dem Minsk NATO-Kräften eine Konzentration an polnischen und baltischen Grenzen vorwirft, klingt es wie Vorbereitung auf etwas Konkretes.
Was Lukaschenko später sagte, ist interessanter: „Friedenszeit existiert nicht mehr". Ein Satz, der vieles bedeuten kann - oder nichts. Er kann bedeuten, dass Belarus zur Frontlinie im Konflikt zwischen Moskau und der NATO geworden ist. Er kann bedeuten, dass Minsk ein größeres Militärbudget durchsetzen will. Er kann bedeuten, dass Lukaschenko innenpolitisch neu aufladen will.
Analysten, die die Region beobachten, halten das eher für einen rhetorischen Zug als für echte Konfliktvorbereitung. Eine selektive Mobilmachung ist in hohem Maß ein Signal an zwei Adressaten: die Nachbarn, die es empfangen sollen, und die eigene Nation, die das Gewicht des Moments spüren soll.
Für den Balkan ist das belarussische Beispiel auf eine spezifische Weise lehrreich. Wenn ein Staat, der geografisch nicht direkt nah ist, sich auf Krieg vorbereitet, erinnert das daran: In Europa ist Krieg keine theoretische Variante mehr. Seit der Ukraine kann niemand behaupten, das Gleichgewicht sei „stabil". Lukaschenko hat es in vier Worten gesagt: „Friedenszeit existiert nicht mehr". Und mit diesem Satz spricht er nicht nur über Belarus.
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