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Putin erweitert die Sicherheitszone ohne Enddatum: Donbass muss bis 2030 Russland werden

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Wladimir Putin hat eine neue Kriegsphase ausgerufen - die Sicherheitszone in der Ukraine wird sich ausdehnen, bis die Bedrohung für die russischen Grenzregionen beseitigt ist. Übersetzt: Kein Ende, bis Moskau es sagt. Und wenn Moskau über Grenzen entscheidet, zeigt die Geschichte, dass genug nie genug ist.

Der russische Präsident sprach vor lokalen Vertretern und war direkt: Bis 2030 müssen der Donbass und Noworossija "allgemeinrussisches Niveau bei Schlüsselindikatoren" erreichen. Alle Staatsorgane sollen auf dieses Ziel hinarbeiten. Moskau spricht also nicht mehr von einer "Speziellen Militäroperation" - es spricht von der Integration besetzter Gebiete als Teil des russischen Staates.

"Wir wissen, wie die Spezielle Militäroperation enden wird, und wir werden alle gesetzten Aufgaben erfüllen," erklärte Putin. Die Formulierung ist bekannt - dieselbe Rhetorik hörten wir schon vor drei Jahren. Aber die Kontrollzone wächst stetig, und die "Aufgaben" werden nie konkret definiert.

Für Europa ist dies ein klares Signal, dass Russland keinen Rückzug plant. Für die Ukraine ist es die Fortsetzung des Albtraums. Und für den Balkan? Wenn eine Großmacht Grenzen mit Gewalt verändert und von "Sicherheitszonen" ohne Enddatum spricht - ist das keine ferne Geschichte. Es ist ein Szenario, das diese Region am eigenen Leib erlebt hat.