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59,8 Millionen für Wasser und Kanalisation in Saat Kula: die Arbeit, die nicht glänzt, aber jeden Tag spürbar ist

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59,8 Millionen für Wasser und Kanalisation in Saat Kula: die Arbeit, die nicht glänzt, aber jeden Tag spürbar ist

Unter dem alten Basar, fern von Bandzerschneidungen und Fototerminen, läuft eine Arbeit, die selten Schlagzeilen macht, aber den Alltag unmittelbar berührt - die Erneuerung des Wasser- und Kanalnetzes. In Saat Kula, in der Gemeinde Čair, steht ein Infrastrukturprojekt im Wert von 59,8 Millionen Denar kurz vor dem Abschluss.

Das Projekt umfasst die Erneuerung des Wassernetzes sowie der Abwasser- und Regenkanalisation. Laut dem Bürgermeister von Čair und VLEN-Co-Vorsitzenden Izet Medžiti ist der Bau des Wassernetzes in der Endphase, als nächstes folgt die Asphaltierung der Straßen. „Es wurde eine moderne und effizientere Infrastruktur für die Bewohner von Saat Kula geschaffen", erklärte er.

Die versprochenen Vorteile sind konkret: bessere Trinkwasserqualität, funktionierende Kanalisation, bessere Lebensbedingungen. Das sind die Dinge, die nicht glänzen, aber wenn sie fehlen, spürt man es jeden Tag - im Wasser, das ausläuft, im Geruch alter Kanäle, in der Straße, die bei jedem stärkeren Regen überflutet wird.

Solche Projekte verdienen Aufmerksamkeit gerade weil sie undramatisch sind. Infrastruktur unter der Erde macht keine Schlagzeilen wie ein neuer Platz oder ein Denkmal - und doch entscheidet sie tatsächlich darüber, ob ein Viertel lebenswert ist. Die Frage, die bleibt, ist wie bei jeder „fast fertig"-Ankündigung: Heißt „Endphase" wirklich fertig, oder nur fertig bis zur nächsten Wahl? Die Bewohner von Saat Kula werden die Antwort kennen, sobald sie den Hahn aufdrehen.