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Wenn der Tennisspieler an der Weltspitze ein ruhiges Wochenende will - geht er nicht ins Hotel, legt sich nicht auf eine Jacht. Er geht auf Explora Journeys, eine mediterrane Luxuskreuzfahrt, die zwischen Hotel und Privatjacht steht. Das ist die Wahl von Jannik Sinner, der aktuellen ATP-Nummer eins - eine fünftägige Route durch die schönsten Häfen des Mittelmeers.
Die Route verbindet Genua (seinen Heimathafen mit Renaissance-Palästen an der Via Garibaldi und dem von Renzo Piano renovierten Hafen), Marseille und den Nationalpark Calanques (weiße Kalksteinklippen, die in türkisfarbenes Wasser fallen - schmale Buchten, ideal zum Schwimmen), dann Saint-Tropez (ehemalige Fischerstadt mit pastellfarbenen Häusern und dem Strand Pampelonne), dann eine Strecke von Antibes nach Monaco durch das mittelalterliche Dorf Èze (das über dem Mittelmeer thront), und endet in Civitavecchia - dem Tor nach Rom.
Das Schiff ist speziell. Suiten mit privaten Terrassen, Fenster vom Boden bis zur Decke, sechs Restaurants auf höchstem Niveau, ein Spa mit dem Wellness-Programm „In Balance", entwickelt mit Sinner selbst. Das ist keine Massenkreuzfahrt - das ist ein schwimmendes Boutique-Hotel, gestaltet wie jemandes private Jacht. Der Preis wird nicht veröffentlicht. Und das sagt alles.
Doch die Botschaft ist für jeden dieselbe: Das Mittelmeer ist der schnellste Weg, zu bemerken, dass fünf Häfen weiter die Welt nach anderen Zeitregeln läuft. Ein Balkan-Leser, der nie an der Côte d'Azur war, sieht es auf Instagram wie etwas Fernes. Die Realität ist, dass dieselbe türkisfarbene Welt, die die ATP-Nummer eins für eine Pause wählt, einige Autostunden südwestlich der italienisch-slowenischen Grenze beginnt - und kein ATP-Gehalt verlangt.
Die Lektion für den Sommer: Du brauchst keine Luxussuite mit Terrasse, um das Mittelmeer zu spüren. Eine Nacht in Èze oder ein Tag in den Calanques reicht. Warum muss ein Weltmeister in deine Nachbarschaft kommen, bevor du es bemerkst?
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