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Skopje ist Gastgeber des Klimaforums MEF 2026: grüne Reden in einer Stadt, die im Winter zu den am stärksten verschmutzten Europas zählt

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Skopje ist Gastgeber des Klimaforums MEF 2026: grüne Reden in einer Stadt, die im Winter zu den am stärksten verschmutzten Europas zählt

Skopje ist Gastgeber der MEF 2026 - des regionalen Forums für Klima, Energiewende und nachhaltige Entwicklung auf dem Westbalkan, das am 1. und 2. Juni stattfindet. Das Thema lautet „Förderung der Klimaresilienz und der Energiewende in Richtung COP31", und unter den Rednern ist auch Premierminister Hristijan Mickoski.

Das Forum, organisiert in Partnerschaft mit der EU-Delegation und dem Umweltministerium, präsentiert sich als eine der wichtigsten regionalen Plattformen für Klimadiplomatie in Südosteuropa. Klingt beeindruckend - eine Konferenz über eine grüne Zukunft in einem Land, das noch von Kohle abhängt und dessen Luft im Winter zu den am stärksten verschmutzten Europas gehört.

Und da ist das Unbehagen, das solche Foren mit sich bringen. Vom Podium über Energiewende zu reden ist leicht; schwerer ist es, sie in den Wohnungen jener zu sehen, die sich weiter mit Holz heizen, weil die Alternative zu teuer ist. Klimaresilienz baut man nicht mit Panels und Reden, sondern mit konkreten Maßnahmen, die beim einfachen Bürger ankommen.

Das Forum verdient also Anerkennung - aber es sollte an Ergebnissen gemessen werden, nicht an Rhetorik. Die Frage an Mickoski und alle, die sprechen werden, ist nicht, ob sie die richtigen Worte für die „grüne Wende" kennen - die kennen alle. Die Frage ist, was sich im Leben eines Bewohners von Skopje im nächsten Winter ändert, wenn der Rauch die Stadt wieder bedeckt, fern von den Sälen, in denen solche Foren stattfinden.