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20 Schüler in Skopje mit Magenbeschwerden: Vergiftung oder Virus - und die Behörden sind sich uneinig, wer wen informiert hat

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20 Schüler in Skopje mit Magenbeschwerden: Vergiftung oder Virus - und die Behörden sind sich uneinig, wer wen informiert hat

Rund 20 Schüler und eine Lehrerin der Grundschule „Nevena Georgieva-Dunja" in Kisela Voda klagten über Magenbeschwerden - Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Der Fall beunruhigte die Eltern, und die Gesundheitsdienste prüfen nun, ob es sich um eine Lebensmittelvergiftung oder eine Virusinfektion handelt.

Etwa 15 der Kinder wurden in der Kinderklinik untersucht; die meisten hatten milde Symptome und wurden zur häuslichen Genesung entlassen. Ein Kind kam kurz ins Krankenhaus und wurde nach der Stabilisierung wieder entlassen. Vier weitere Kinder und ein Erwachsener wurden in der Klinik für Infektionskrankheiten untersucht, ohne stationäre Aufnahme.

Interessant ist der erste Befund der epidemiologischen Untersuchung: Die betroffenen Schüler aßen nicht dasselbe. Sie gehören verschiedenen Altersgruppen an und nahmen ihre Mahlzeiten an unterschiedlichen Orten ein, teils außerhalb der Schule. Das erschwert das einfache Urteil „die Schulküche ist schuld" und stellt die eigentliche Quelle des Problems infrage.

Und dann zeigt sich die bekannte Schwäche: die Koordination. Die Gemeinde Kisela Voda erklärt, sie habe das Zentrum und das Institut für öffentliche Gesundheit sofort informiert - doch beide Institutionen sagten, bis zur Veröffentlichung keine offizielle Meldung erhalten zu haben. Wenn 20 Kinder Symptome zeigen und die Behörden sich uneinig sind, wer wen informiert hat, ist das Problem nicht nur medizinisch. Es ist ein System, das schnell reagieren sollte, aber zuerst die Zuständigkeit prüft.