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Bitola will eine Fahrradstadt sein: zwei Straßen mit Radwegen sind gute Nachrichten, aber was kommt danach?

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Bitola will eine Fahrradstadt sein: zwei Straßen mit Radwegen sind gute Nachrichten, aber was kommt danach?

Bitola will eine Fahrradstadt sein. Bürgermeister Toni Konjanovski postete eine Videopostkarte der Radwege der Stadt, mit der Botschaft, dass Bitola zunehmend einer europäischen Fahrradstadt ähnele. „Genießen Sie diese Videopostkarte aus dem modernen Bitola. Es freut, dass die Radwege von Bürgern aller Altersgruppen genutzt werden", sagte er.

Die Wege verlaufen entlang zweier Hauptstraßen - „Vasko Karangelevski" und „Partizanska". Laut Stadtverwaltung werden sie täglich von Bürgern aller Generationen genutzt, was als Beweis für eine erfolgreiche Investition in moderne Infrastruktur präsentiert wird.

Radwege sind wirklich eine gute Nachricht - jeder Meter, der für Radfahrer reserviert ist, ist ein Meter weniger für Rauch und Stau. Aber zwei Straßen machen noch keine Fahrradstadt. Eine echte Fahrradstadt misst sich daran, ob man mit dem Rad durch die ganze Stadt kommt, ohne dazwischen auf die Fahrbahn zu müssen - nicht an einer Postkarte.

Die Postkarte ist also willkommen, doch die Frage bleibt: Was kommt nach den zwei Straßen? Ist das der Anfang eines Netzes, das die Viertel verbinden wird, oder ein netter Clip für die sozialen Medien, der sich jede Saison mit denselben zwei Straßen wiederholt? Die Menschen von Bitola verdienen eine Antwort - und zwar in Kilometern Radweg, nicht in Videominuten.