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Gewinnsteuer um 14 Prozent gestiegen, der Nettoeffekt um 33: die Staatskasse wächst, aber auch der Lebensstandard?

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Gewinnsteuer um 14 Prozent gestiegen, der Nettoeffekt um 33: die Staatskasse wächst, aber auch der Lebensstandard?

Die Steuererklärungen für 2025 zeigen Wachstum - und zwar erhebliches. Bei der Gewinnsteuer stiegen die Bemessungsgrundlage und die berechnete Steuer um 14 Prozent gegenüber 2024, während der Nettosteuereffekt sogar um 33 Prozent sprang. Auf den ersten Blick eine Nachricht, die nach guter Wirtschaftsnachricht klingt.

Die Zahlen sind konkret. 5,805 Milliarden Denar blieben als Gewinnsteuer nachzuzahlen, während die Rückerstattung 323 Millionen Denar betrug. Erklärungen reichten 25.506 Steuerpflichtige ein - etwas mehr als die 25.051 im Vorjahr. Der Erklärung zufolge stammt das Wachstum aus höheren Unternehmensgewinnen und einer geringeren Nutzung von Steuererleichterungen.

Doch hier lohnt es, innezuhalten, bevor man feiert. Eine höhere Gewinnsteuer bedeutet höhere gemeldete Gewinne - und das ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass es den Bürgern bessergeht. Unternehmen können Rekordgewinne in einem Jahr verbuchen, in dem der durchschnittliche Bürger spürt, dass sein Geld immer weniger wert ist. Eine vollere Staatskasse und ein steigender Lebensstandard sind nicht dasselbe.

Deshalb bleibt die Frage nicht, wie viel mehr der Staat eingenommen hat, sondern wo dieses Geld landet. Wenn der Steuereffekt um ein Drittel steigt, fragt der Bürger zu Recht: Werde ich das in besseren Straßen, Krankenhäusern und Schulen sehen, oder nur in besseren Statistiken in einem Bericht, den niemand außer den Buchhaltern jemals lesen wird?