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Wembanyama deklassiert Minnesota 139:109 - Spurs im Western-Finale erstmals seit neun Jahren

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San Antonio schloss die Serie gegen Minnesota so, wie man Serien schließt, wenn ein Team Victor Wembanyama hat und das andere nur Anthony Edwards mit dem Finger am Abzug. 139:109 im sechsten Spiel, und die Spurs ziehen erstmals seit neun Jahren ins Western-Conference-Finale ein.

Die Zahlen sind wild - Stephon Castle beendete das Spiel mit 30 Punkten und 11 Assists, Wembanyama verbuchte 19 Punkte mit Präsenz an beiden Körben, und De'Aaron Fox fügte 21 Punkte hinzu. Die Spurs kontrollierten ab dem zweiten Viertel und führten zu einem Zeitpunkt im dritten mit 37 Punkten Vorsprung. Das ist kein Sieg mehr - das ist eine Ansage an die ganzen Playoffs.

Minnesota hatte keine Antwort. Anthony Edwards beendete das Spiel mit 24 Punkten, aber traf nur 9 von 26 - katastrophal für die Hauptfigur in einem Ausscheidungsspiel. Julius Randle war eine Katastrophe - drei Ballverluste in 24 Spielminuten, in einem Spiel, in dem das Team auf ihn baute. Wenn deine zwei Playoff-Hauptfiguren am Ausscheidungstag zerbrechen, kann keine Trainerstrategie den Tag retten.

Das Western-Finale bringt nun die Serie San Antonio - Oklahoma City. Ein junger französischer Center gegen den amtierenden Meister. Balkan-Fans werden jedes Spiel sehen - nicht nur wegen Wembanyama, sondern wegen des Gefühls, dass die NBA endlich ein neues Generationsduell hat, das nicht in den ersten zwei Spielen entschieden wird.

Die Spurs waren seit 2017 nicht mehr im Western-Finale. Damals war es ein Team um Kawhi Leonard und Tim Duncan. Jetzt eine neue Franchise, ein neuer Center, eine neue Generation - aber dieselbe Organisation, die weiß, wie Playoff-Basketball gespielt wird. Wie lange brauchte die professionellste Franchise der Liga, um dorthin zurückzukehren, wo sie hingehört?