Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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12.04.2026
Stellen Sie sich das vor: Ein Mann, der wegen Kriegsverbrechen im Haag sitzt, wird Präsident Albaniens. Klingt wie ein Szenario aus einem Balkanfilm, aber ein albanischer Journalist behauptet, dass genau das die diskutierte Möglichkeit ist - Hashim Thaçi soll Bajram Begaj in der Präsidentenrolle beerben.
Und es bleibt nicht bei einer Randidee. Laut Quellen soll die Unterstützung vom Premier Edi Rama selbst kommen. Die Logik? Thaçi wäre ein "vereinigender Moment für Albaner" vor dem EU-Beitritt. Ja, Sie haben richtig gelesen - ein wegen Kriegsverbrechen angeklagter Mann als Symbol der Einheit vor der europäischen Integration. Auf dem Balkan ist Ironie kein literarisches Stilmittel, sondern politische Realität.
Aber denken wir ernsthaft nach. Thaçi sitzt im Haag, der Prozess läuft, und die Anklage ist schwer. Würde die EU, die auf Rechtsstaatlichkeit besteht, einen Kandidaten mit Haager Akten als Präsidenten akzeptieren? Oder gelten die Regeln vielleicht nur für manche von uns auf dem Balkan, die als weniger wichtiger Teil Europas betrachtet werden?
Für uns auf dem Balkan ist das ein weiterer Beweis, dass regionale Politik nach eigenen Regeln funktioniert. Während Brüssel Werte und Standards zählt, passieren vor Ort Dinge, die in Deutschland oder Frankreich undenkbar wären. Glaubt irgendjemand, dass ein Kandidat mit Haager Akten in Deutschland oder Frankreich überhaupt möglich wäre?
Die Frage ist nicht, ob Thaçi Präsident wird - das ist weit von sicher. Die Frage ist, was es bedeutet, dass diese Idee überhaupt öffentlich diskutiert wird, ohne dass sich jemand schockiert zeigt.
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