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Trump griff am selben Tag Papst und NATO an: "Schwach bei Kriminalität, furchtbar in der Politik"

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Donald Trump forderte über Truth Social, "jemand solle Papst Franziskus bitte sagen, dass es absolut inakzeptabel ist, dass Iran eine Atombombe besitzt." Im selben Atemzug nannte er den Papst "schwach bei Kriminalität und furchtbar in der Außenpolitik." Und die NATO? "Sie waren nicht mit uns und werden nicht mit uns sein."

Alles an einem Tag. Ein Mann, zwei Fronten - der Vatikan und Brüssel.

Trump teilte auch ein KI-generiertes Bild von sich als Jesus Christus, löschte es dann aber mit der Erklärung, es zeige ihn eigentlich "als Arzt, der Menschen heilt." Die Interpretation bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.

Der Papst antwortet, ohne zu antworten

Franziskus lehnte es ab, sich auf eine Polemik einzulassen. "Ich werde nicht an Debatten teilnehmen. Was ich sage, ist kein Angriff auf jemanden. Die Botschaft des Evangeliums ist klar: 'Selig sind die Friedensstifter,'" erklärte er und fügte hinzu, er fürchte Trumps Administration nicht und werde weiterhin für Frieden und Dialog eintreten.

Der Kontext ist entscheidend: Trump kritisiert die päpstliche Position, während die USA und Israel Militäroperationen gegen den Iran durchführen und der Papst vor der "Illusion allmächtiger Gewalt" warnt. Zwei Welten, zwei Sprachen - und ein Ozean dazwischen. Auf dem Balkan, wo Religion und Politik seit langem verflochten sind, klingt das vertraut, oder?