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Ukrainische Drohnen setzen russische Raffinerien in Brand: Über 20 Regionen in Russland rationieren bereits Kraftstoff

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Ukrainische Drohnen setzen russische Raffinerien in Brand: Über 20 Regionen in Russland rationieren bereits Kraftstoff

Die Ukraine trägt den Krieg tief in russisches Gebiet, und zwar genau dorthin, wo es am meisten schmerzt - in die Ölindustrie. Ukrainische Drohnen griffen über Nacht mehrere russische Raffinerien an, und die sozialen Netzwerke füllen sich mit Aufnahmen hoher Flammen und dichten Rauchs über den Tanks.

Unter den Getroffenen ist die Raffinerie in Slawjansk in der Region Krasnodar, ein Schlüsselpunkt für die Kraftstoffversorgung der besetzten Krim. Auch die Raffinerie in Jaroslawl, rund 250 Kilometer nordöstlich von Moskau, geriet unter Beschuss, was der örtliche Gouverneur bestätigte. Die russischen Behörden schreiben den Schaden wie üblich „herabfallenden Trümmern" zu - eine Formulierung, die so oft wiederholt wird, dass sie niemanden mehr überzeugt.

Die Schläge kommen inmitten einer wachsenden Kraftstoffkrise in Russland selbst. Mehr als 20 Regionen haben bereits Verkaufsbeschränkungen eingeführt, und Bürger berichten von stundenlangen Schlangen an den Zapfsäulen. Es ist kein isolierter Schlag, sondern Teil einer systematischen Kampagne: Am 19. Juni wurde die Moskauer Raffinerie geschlossen, die 40 Prozent jenes Marktes abdeckt, am 25. Juni wurden zwei Raffinerien in Baschkortostan getroffen, und zum Monatsende fiel auch eine der vier größten des Landes aus.

Kiew schweigt offiziell zu den Angriffen, wie üblich. Doch die Botschaft ist klar: Der Krieg ist längst nicht nur an der Front - er ist auch in der Schlange an der Tankstelle, im Spritpreis, im Alltag des einfachen Menschen fern der Feuerlinie. Das ist eine Lektion, die der Balkan vor langer Zeit gelernt hat - der Krieg quält am meisten genau jene, die ihn nie gewollt haben.