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Eine Drohne, die so viel kostet wie ein Auto, versenkt ein Kriegsschiff: Die ukrainische Magura taucht bei den Philippinen auf

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Eine Drohne, die so viel kostet wie ein Auto, versenkt ein Kriegsschiff: Die ukrainische Magura taucht bei den Philippinen auf

Eine Drohne, die so viel kostet wie ein besseres Fahrzeug, versenkt ein Kriegsschiff im Wert von Hunderten Millionen - das ist die neue Mathematik des Krieges. Die ukrainische Seedrohne „Magura", die im Schwarzen Meer gegen die russische Flotte berühmt wurde, tauchte nun an einem ganz anderen Ort auf: bei US-Militärübungen nahe den Philippinen, wo sie erfolgreich ein ausgemustertes Schiff versenkte. Laut Quellen ist dies der erste bestätigte Einsatz ukrainischer Seedrohnen bei internationalen Manövern außerhalb der Ukraine.

Der Ort ist kein Zufall. Die Philippinen liegen in einem heiklen Teil des Indopazifiks, genau dort, wo die USA und ihre Verbündeten eine Strategie gegen den wachsenden Einfluss Chinas aufbauen. Die Botschaft ist klar: In einem Krieg erprobte militärische Innovationen werden in die Vorbereitung auf einen anderen, potenziellen übertragen - den um Taiwan und die sogenannte „erste Inselkette".

Hinter der Technologie steht ein Wandel, der die gesamte ökonomische Logik der Seekriegsführung verändert. Billige unbemannte Fahrzeuge, die teure Kriegsschiffe im Wert von Milliarden zerstören können - das ist ein Albtraum für jede große Flotte, die über Jahrzehnte und mit enormem Geld gebaut wurde. Wenn etwas so Billiges etwas so Teures versenken kann, gerät die ganze Logik militärischer Überlegenheit ins Wanken.

Die Welt lernt dieselbe Lektion aufs Neue - dass im Krieg selten der Größte gewinnt, sondern der Findigste. Die Ukraine, ein Land unter Angriff, brachte eine Waffe hervor, die heute die größten Militärmächte kopieren und testen. Und während sich die Giganten an die neue Realität anpassen, bleibt die Frage für kleinere Länder offen: In einer Welt, in der eine Drohne das Gleichgewicht verschiebt, was bedeutet es überhaupt, sicher zu sein?