Löschfahrzeug bei Struga ausgebrannt: zwei Feuerwehrleute im Krankenhaus, und die Saison fängt gerade erst an
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23.04.2026
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12.04.2026
Zwei Passanten sprangen an der Steinernen Brücke in den Vardar und zogen eine Frau heraus. Keine Polizisten, kein Rettungsdienst - zwei Bürger, die zufällig vorbeikamen und nicht zögerten.
Die etwa 50-jährige Frau war im Zentrum von Skopje im Wasser entdeckt worden. Den Informationen zufolge reagierten die beiden Männer aus der Gemeinde Chair sofort, ohne auf Hilfe zu warten. Nach der Bergung übernahm sie ein Team des Rettungsdienstes und brachte sie in die Notaufnahme des Klinikkomplexes „Mutter Teresa”, wo sie medizinisch versorgt wurde.
Am Ort trafen zwei Einsatzteams der Polizei und ein Team der Einheit „Alfa” ein. Offizielle Informationen über die Umstände, unter denen die Frau in den Fluss geriet, oder über ihren Gesundheitszustand liegen bislang nicht vor.
Zwei Menschen, die vorbeikamen. Um diesen Satz dreht sich die ganze Geschichte. Es gab keinen Plan, keine Ausbildung, keine Ausrüstung - es gab nur den Moment, in dem jemand einen Menschen im Wasser sieht und entscheidet, was er mit diesen wenigen Sekunden macht.
Die Steinerne Brücke gehört zu den belebtesten Punkten der Stadt. An diesem Abschnitt des Vardar kommen täglich Tausende vorbei. Das heißt: Viele hatten dieselbe Gelegenheit, zwei haben sie genutzt.
Ihre Namen sind nicht bekannt und werden es vermutlich nie sein. Es wird keine Zeremonie geben, keine Plakette. Sie gehen nass nach Hause und machen mit ihrem Tag weiter, und irgendeine Familie in Skopje hat heute Abend deshalb eine Mutter, eine Schwester oder eine Tochter.
Über Menschen, die wir beim Namen kennen, schreiben wir meist, weil sie etwas Schlechtes getan haben. Diese beiden verdienen eine Erwähnung gerade deshalb, weil es über sie nichts weiter zu sagen gibt, als dass sie da waren und sprangen.
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