Ein ausländischer Botschafter schockiert von Strugas Deponie: 30 Meter Müll am Ohridsee
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23.04.2026
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12.04.2026
Der Ort, an dem Apple jahrelang sein geheimes Auto testete, wurde nun ausgerechnet von dem gekauft, dem gelang, woran Apple scheiterte. Waymo, die Alphabet gehörende Firma für selbstfahrende Fahrzeuge, zahlte 220 Millionen Dollar für ein 5.500 Hektar großes Testgelände in Arizona - ein Grundstück, das über eine Briefkastenfirma mit Apple verbunden war. Der Verkauf wurde am 5. Juni eingetragen.
Das Gelände ist keine gewöhnliche Wiese. Es hat eine 115 Hektar große Stadtstrecke, eine Zone für Fahrzeugdynamik, einen ovalen Rundkurs von sechseinhalb Kilometern und einen Autobahnabschnitt, eigens zum Testen autonomer Fahrzeuge gebaut. Waymo sagt, es werde den Raum für fahrerlose Tests, für Betriebsschulungen und für die künftige Erweiterung nutzen - mit anderen Worten, um das System zu feilen, bevor es auf die Straßen kommt.
Die Ironie ist vollkommen, wenn man die Geschichte sieht. Apple kaufte das Grundstück 2021 für 125 Millionen Dollar, nach Jahren der Anmietung, um die Prototypen von Project Titan zu testen - dem ehrgeizigen, legendär teuren Versuch, ein eigenes Auto zu bauen. Nach Milliarden an Ausgaben wurde das Projekt Anfang 2024 eingestellt. Nun übernimmt Waymo dasselbe Gelände für 95 Millionen Dollar mehr, als Apple zahlte - und mit einem Plan, nicht mit einem Fragezeichen.
Der Unterschied zwischen den beiden Unternehmen liegt genau darin. Apple gab Milliarden aus und gab am Ende auf; Waymo fährt bereits an die 4.000 Fahrzeuge durch mehr als zehn amerikanische Städte und kündigt die Produktion von Zehntausenden Robotaxis pro Jahr an. Wenn ein Gigant ein Testgelände verkauft und ein anderer es kauft, ist das nicht nur ein Immobiliengeschäft - es ist eine Landkarte davon, wer das Rennen ums autonome Fahren verlor und wer es gewann.
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