Cuna wieder in Handschellen: Der Dealer, der aus dem Fenster einer Polizeistation sprang, ist in Skopje gefasst
15.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad wurde unter Hausarrest gestellt, und der Grund klingt wie das Drehbuch eines Spionagefilms: Der iranische Geheimdienst hat eine Kommunikation zwischen ihm und Israel aufgedeckt.
Amerikanischen Medien zufolge führte Israel eine jahrelange geheime Operation, um Ahmadinedschad für die Zusammenarbeit mit seinen Geheimdiensten anzuwerben. Der Plan soll sogar die Idee umfasst haben, ihn im Falle eines Regimewechsels in Teheran als möglichen Anführer zu positionieren. Wenn es stimmt, ist dies eine der dreistesten Geheimdienstoperationen der Region - ein Mann, der jahrelang das Gesicht der antiwestlichen und antiisraelischen Rhetorik war, heimlich als künftige Figur nach dem Geschmack Tel Avivs aufgebaut.
Am aufschlussreichsten ist das Detail, wie die Treffen abliefen. Anfang 2024 bat ein ungarischer Regierungsvertreter einen Universitätsrektor, Ahmadinedschad zu einer Klimakonferenz nach Budapest einzuladen. Diese Einladung diente, so wird behauptet, als Deckmantel für geheime Treffen mit Vertretern des israelischen Geheimdienstes. Der Rektor verteidigte solche Treffen später mit einer seltsamen Logik: „Wenn Sie zwei Feinde haben und sie miteinander reden wollen, sollten Sie alles tun, um diesen Dialog zu ermöglichen.“
Die Geschichte zeigt, sollte sie sich bestätigen, wie dünn die Linie zwischen öffentlicher Rhetorik und privatem Kalkül bei den Mächtigen ist. Ein Mann, der eine Karriere darauf aufbaute, den Westen anzugreifen, sprach angeblich im Schatten mit dem größten Feind seines Staates. Auf dem Balkan kennen wir dieses Spiel gut - Politiker, die vor den Kameras das eine schreien und hinter verschlossenen Türen ganz anderes aushandeln. Die Frage ist nur, wann die Maske fällt.
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