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WM 2026: Spanien fegt Frankreich weg, und Vardar kämpft um Europa - der Ball von allen Seiten

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WM 2026: Spanien fegt Frankreich weg, und Vardar kämpft um Europa - der Ball von allen Seiten

Spanien rüttelte Frankreich im Halbfinale durch - und zeigte: Geld kauft kein Mittelfeld

Frankreich, mit einem Kader so teuer wie ein Staatshaushalt, flog aus der WM, als wäre ihm das Benzin ausgegangen. Spanien gewann 2:0 im Halbfinale und schickte Mbappe, Olise, Dembele und Barcola nach Hause, ohne einen einzigen echten Schuss, der die „rote Furie" erschreckt hätte. Nach der Niederlage beschuldigte Deschamps die Schiedsrichter, doch selbst sein Spielmacher Rayan Cherki gab zu, das sei ein Griff nach dem Strohhalm. Die Wahrheit ist einfacher und schmerzhafter für Frankreich: Sie verloren im Mittelfeld. Während Rodri und Fabian Ruiz das Spiel diktierten und den Ball hielten, als gehöre er ihnen, liefen Tchouameni und Rabiot hinterher. Wenn niemand den Motor der Mannschaft steuert, hilft dir auch der teuerste Angriff der Welt nichts.

Kane jagt die Unsterblichkeit, Messi das letzte Kapitel - und Infantino steht wieder im Zentrum eines Skandals

Das Halbfinale zwischen England und Argentinien hat jede Zutat für einen Film. Harry Kane kam auf sechs Tore in sechs Spielen und ist mit 73 Toren in 64 Einsätzen für Klub und Nationalteam einer der Hauptkandidaten für den Ballon d'Or geworden - ein WM-Sieg wäre die Krone seiner Karriere und Englands erster Titel seit dem fernen 1966. Auf der anderen Seite steht Messi, der noch eine Geschichte für das Ende sucht. Und über allem schwebt der Schatten der FIFA: Die Organisation FairSquare hat das Internationale Olympische Komitee gebeten zu untersuchen, ob sich Präsident Gianni Infantino in die Aufhebung der Sperre des US-Nationalspielers Folarin Balogun eingemischt hat - nachdem, wie Donald Trump selbst zugab, er Infantino angerufen hatte, damit dieser den Fall „überprüft". Ein Fußball, in dem der Anruf eines Präsidenten eine Strafe ändert - wo haben wir das schon gesehen?

Romano behauptet: Cristian Romero verlässt Tottenham für 50 Millionen

Der argentinische Verteidiger Cristian Romero, die Säule der Tottenham-Abwehr, bereitet sich darauf vor, den Klub in diesem Sommer zu verlassen, behauptet der Journalist Fabrizio Romano. Die Londoner haben sich für seinen Abgang bereits mit den Verpflichtungen von Van Hecke und Senesi abgesichert, und Romero selbst wurde Inter in den Gesprächen um Djed Spence angeboten. Die Mailänder sind interessiert, könnten aber ohne ihn dastehen - Tottenham hat den Preis auf 50 Millionen Euro gesetzt. Für einen Spieler, der gerade ein WM-Halbfinale mit Argentinien gespielt hat, klingt das nicht einmal zu teuer. Die Frage ist nur, ob Inter zahlt oder nur feilscht, bis jemand anderes eingreift.

Vardar aus der Champions League ausgeschieden - zweimal vor Finnlands KuPS gefallen

Der mazedonische Meister Vardar beendete das Abenteuer in der eliten Champions League nach nur zwei Spielen. Nach der Heimniederlage in Skopje von 0:2 gastierten die „Rot-Schwarzen" in Finnland und gewannen 3:2 nach Verlängerung, doch das reichte nicht für die Wende gegen KuPS. Vardar spielte im Rückspiel besser - ein Eigentor von Magasa und ein Elfmeter von Zaharic brachten eine 0:2-Führung, und in der Verlängerung baute Puleho auf einen Zwei-Tore-Vorsprung aus (1:3). Dennoch verkürzten die Gastgeber auf 2:3, und Vardar hatte keine Kraft mehr für ein drittes Tor. Ein Sieg ohne Wirkung, in jedem Sinne pyrrhisch. Der Balkanfußball ist wieder an der Schwelle Europas gestolpert - eine bekannte Geschichte für jeden, der unsere Klubs seit Jahren auf der kontinentalen Bühne verfolgt.

Nächste Station für Vardar: FK Riga in der Conference League

Das Aus in der Champions League ist nicht das Ende des europäischen Weges. Vardar macht in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League weiter, wo der Meister Lettlands wartet - FK Riga. Die Letten fielen, ähnlich wie Vardar, aus der Champions League (gegen Armeniens Ararat-Armenia) und suchen nun die Rettung im drittrangigen europäischen Wettbewerb. Riga ist ein junges, aber finanziell mächtiges Projekt - erst 2014 durch die Fusion zweier Klubs gegründet und schon mit vier Meistertiteln. Ihre größte Gefahr ist der brasilianische Torjäger Reginaldo Ramires, der 2024 sogar 25 Tore erzielte. Gute Nachricht für Cristian Fabiani und Vardar: Rigas Torwart ist für das erste Duell wegen einer roten Karte gesperrt. Das erste Spiel ist am 23. Juli in der „Todor Proeski" in Skopje, das Rückspiel eine Woche später in Lettland. Wenn Vardar den Kampfgeist aus Kuopio mitnimmt und die Ränge füllt, ist Riga ein Gegner, gegen den man spielen kann.