Cuna wieder in Handschellen: Der Dealer, der aus dem Fenster einer Polizeistation sprang, ist in Skopje gefasst
15.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Flammen waren bereits in den Höfen. Das Feuer hatte die Mauern der Häuser in Bajkovo erreicht, und die Kirche „St. Peter und Paul" stand kurz vor der Katastrophe. Dass heute in diesem Dorf noch Dächer und eine Kirche statt Asche stehen - das ist kein Glück, sondern das Werk von Menschen, die den ganzen Tag an mehreren Fronten zugleich gegen die Naturgewalt kämpften.
Der gestrige Tag zählte zu den schwersten für die Feuerwehr von Strumica. Nicht ein Brand, sondern mehrere - in den Fluren von Bajkovo, Mokrievo, Petralinci und Ednokukevo. Es brannten Wald, niedrige Vegetation, trockenes Gras, Stoppelfelder. Auch landwirtschaftliche Maschinen brannten, unter anderem eine Strohpresse. Und wenn dieselbe Mannschaft von Dorf zu Dorf hetzen muss, kann jede Minute Verzögerung ein niedergebranntes Haus bedeuten.
Am kritischsten war die Lage in Bajkovo, an den Hängen des Ogražden. Das Feuer wurde am Nachmittag entdeckt und zog sofort auf die Kirche „St. Peter und Paul" zu. An der Abwehr beteiligten sich die Feuerwehrleute aus Strumica, Freiwillige der Freiwilligengesellschaft „Ris" und die örtlichen Bewohner, und wegen der Gefahr einer Ausbreitung wurden auch zwei Traktoren von der Direktion für Schutz und Rettung angefordert.
„Mit enormem Einsatz, Aufopferung und einem rechtzeitigen Eingreifen gelang es der Feuerwehr, mehrere Häuser sowie die Kirche zu retten, obwohl das Feuer die Gebäude bereits erreicht hatte", teilte die Territoriale Brandschutzeinheit Strumica mit. Damit wurde ein größerer Sachschaden verhindert - ein Satz, der bürokratisch klingt, hinter dem aber eine Familie steht, die unter ihrem eigenen Dach schlafen wird.
Der darauf folgende Appell ist bekannt, aber deshalb nicht weniger wichtig: keine Stoppelfelder, keinen Müll und keine trockene Vegetation anzünden, und jeden entdeckten Brand sofort melden. „Feuer verzeiht nicht, aber mit gemeinsamer Verantwortung können wir katastrophale Folgen verhindern", ließen die Feuerwehrleute wissen. Die Frage ist, wie viele dieser Brände überhaupt entstanden wären, wenn diese Verantwortung schon vor dem Ausbruch bestünde und nicht erst, wenn die Sirene heult.
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