Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
AMD hat endlich gezeigt, was es seit Monaten ankündigte - ein System namens Helios, dazu bestimmt, die größten künstlichen Intelligenzen des Planeten zu speisen. Und damit hat es direkt jenes Geschäft getroffen, das Nvidia seit Jahren fast allein hält: den Verkauf von Chips an die großen KI-Labore, wo sich das Geld in Milliarden dreht.
Auf einer Konferenz in San Francisco stellte AMDs Vorstandsvorsitzende, Dr. Lisa Su, Helios als das „leistungsstärkste KI-System” der Branche vor, gebaut, um „die anspruchsvollsten Modelle der Welt in enormem Maßstab” zu trainieren. Es ist kein Telefon und kein Laptop - es ist ein ganzes Rack aus Prozessoren, in einer Einheit vereint, wie es in Rechenzentren steht und Tag und Nacht rechnet. Laut den vorgelegten Messungen übertrifft Helios in mehreren Tests Nvidias neuestes Rack.
Wer steht bereits in der Schlange? Die Namen sind genau jene, die man erwartet: OpenAI, Meta, Oracle, Anthropic und Microsoft. Microsofts Vorstandschef Satya Nadella verkündete, dass Azure mit Helios erweitert werde, und Anthropic und AMD schlossen einen Vertrag über den Einsatz von bis zu zwei Gigawatt Grafikprozessoren. Zwei Gigawatt - das ist so viel Strom wie für eine mittelgroße Stadt, verbraucht, damit eine Maschine denkt.
Genau das ist der Punkt, den man festhalten sollte. Su prognostiziert, dass der Markt für KI-Chips bis 2030 1,4 Billionen Dollar erreichen wird - fast so viel wie die gesamte heutige Halbleiterindustrie. „Bis zum Ende des Jahrzehnts wird sich der Markt für KI-Beschleuniger der Größe der gesamten heutigen Chipindustrie annähern”, sagte sie. Mit anderen Worten: Eine Industrie, die wir heute kennen, wollen sie in fünf Jahren verdoppeln, und der Treibstoff für dieses Wachstum sind Strom, Kühlwasser und Kapital.
Für den gewöhnlichen Leser wirkt die Geschichte fern - zwei amerikanische Firmen streiten darüber, wer die teureren Chips verkauft. Doch der Kampf zwischen AMD und Nvidia geht nicht um Ingenieurskunst, sondern darum, wer den Eintritt in die KI-Ära kassiert. Bislang saß Nvidia allein an dieser Mautstelle. Wenn Helios wirklich so funktioniert, wie Su verspricht, gibt es zum ersten Mal einen zweiten Spieler, der den Ton der Verhandlungen ändern kann. Und wenn es zwei Verkäufer statt einem gibt, gewinnen meist alle außer den Verkäufern etwas.
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