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Angriff auf eine Polizistin direkt vor der Wache in Ohrid: eine Mitteilung aus vier Sätzen

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Angriff auf eine Polizistin direkt vor der Wache in Ohrid: eine Mitteilung aus vier Sätzen

Die Polizeidirektion Ohrid hat gegen eine 42-jährige Frau aus Ohrid Strafanzeige wegen zweier Delikte erstattet - „Angriff auf einen Amtsträger bei der Ausübung von Sicherheitsaufgaben“ und „Gefährdung der Sicherheit“.

Laut Polizei griff die Beschuldigte am 12. August gegen ein Uhr nachts direkt vor dem Gebäude der Polizeistation Ohrid eine Polizeibeamtin körperlich an, die zu diesem Zeitpunkt Dienst versah. Während des Angriffs sprach sie zudem Drohungen aus, woraufhin sie umgehend festgenommen wurde. Nach vollständiger Dokumentation des Falls wurde die Strafanzeige erstattet.

Beachten Sie die Geografie des Vorfalls. Es handelt sich weder um eine Festnahme im Außeneinsatz noch um einen nächtlichen Straßeneinsatz. Der Angriff geschah vor dem Eingang der Wache selbst - dort, wo die Kameras am dichtesten und die Beamten am zahlreichsten sind.

Die Polizei gibt nicht preis, was dem Vorfall vorausging, ob weitere Personen anwesend waren oder warum die Frau um ein Uhr nachts überhaupt dort war. „Die Arbeit an dem Fall wird fortgesetzt“, lautet die gesamte zusätzliche Information.

Die Anzeige ist erstattet, die Vorwürfe sind formuliert, der Fall geht weiter. Wenn jemand aber beschließt, eine uniformierte Beamtin ausgerechnet vor einer Polizeiwache anzugreifen, steckt dahinter meist eine Geschichte, die eine Mitteilung aus vier Sätzen nicht abdeckt. Ob sie bekannt wird, hängt davon ab, ob jemand nachfragt, wenn die Aufmerksamkeit vorüber ist.