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Acht Stunden gesperrt: „Pero Nakov” am Bahnübergang in Madžari, und die Ankündigung kam einen Tag vorher

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Acht Stunden gesperrt: „Pero Nakov” am Bahnübergang in Madžari, und die Ankündigung kam einen Tag vorher

Morgen wird von 08:00 bis 16:00 Uhr der Verkehr in der Straße „Pero Nakov” auf dem Abschnitt mit dem Bahnübergang, unmittelbar am Bahnhof Madžari, vollständig unterbrochen. Das öffentliche Bahninfrastrukturunternehmen führt dort Sanierungsarbeiten am Übergang durch.

Acht Stunden gesperrte Straße. Die Arbeiten laufen in Abstimmung mit der Polizei Skopje und dem städtischen Verkehrsbetrieb. Die Stadt Skopje und die Gemeinde Gazi Baba bitten die Bürger, die aufgestellte Beschilderung und die Anweisungen der Polizeibeamten zu beachten und ihre Fahrten rechtzeitig zu planen.

Wer plant diese Fahrten, und wie

„Pero Nakov” ist keine Nebenstraße. Sie ist eine Schlagader durch den Industrieteil von Gazi Baba, auf der Lkw, Busse und der tägliche Verkehr Richtung Madžari und weiter rollen. Eine achtstündige Sperrung an einem Donnerstag ist für die, die sie täglich nutzen, keine Kleinigkeit.

Die Ankündigung kam einen Tag vorher. Technisch ist das eine Ankündigung. Ob sie für jemanden reicht, der morgen mit dem Bus zur Arbeit muss oder Ware mit dem Lkw ausliefert, ist eine andere Frage.

Die Sanierung eines Bahnübergangs ist kein Noteinsatz - es ist geplante Arbeit. Geplante Arbeit heißt, der Termin war länger als vierundzwanzig Stunden bekannt. Der Abstand zwischen dem, was die Institution wusste, und dem, wann der Bürger es erfuhr, bestimmt den Wert der Bitte „planen Sie rechtzeitig”.

Ein Bahnübergang ist zugleich ein Ort, an dem Sicherheit kein abstraktes Thema ist. Wenn die Sanierung nötig ist, muss sie stattfinden - und besser jetzt als nach einem Unfall. Das gehört klar gesagt.

Bleibt nur eine bescheidene Bitte: Beim nächsten Mal möge der Plan ein paar Tage früher kommen, damit die Aufforderung zur rechtzeitigen Planung mehr bedeutet als eine höfliche Formel.