Teile von Butel und Centar heute ohne Strom - Museum für moderne Kunst sechs Stunden ohne Versorgung, warum keine SMS an die Kunden?
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23.04.2026
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12.04.2026
ClickUp, das amerikanische Start-up für Software zur Arbeitsorganisation in Teams, hat vergangene Woche 22 Prozent der Belegschaft entlassen. Und dann tat es etwas Ungewöhnliches: Es nannte die Entlassung eine „radikale Umarmung der künstlichen Intelligenz", keine Sparmassnahme.
CEO Zeb Evans schrieb in einem Beitrag auf X, die Einsparungen aus der Reduktion würden an die Verbleibenden gehen. „Wir führen Gehaltsbänder bis zu einer Million Dollar ein. Wer mit KI grossen Einfluss schafft, wird ausserhalb der traditionellen Bänder bezahlt." Übersetzung: kleineres Team, höhere Löhne und autonome KI, die Aufgaben statt der Menschen erledigt.
ClickUp hat bereits rund 3.000 interne KI-Agenten, die komplexe Aufgaben ausführen. Mitarbeitende erledigen die Arbeit nicht mehr selbst - sie steuern die Agenten und überprüfen das Ergebnis. Evans' Ziel ist, dass die Firma zur „100x-Organisation" wird - zehntausendmal effizienter mit weniger Menschen.
Die Zahlen zu dieser Bewegung sind verwirrend. Laut einer aktuellen Gartner-Umfrage haben 80 Prozent der Unternehmen, die autonome Technologie nutzen, Mitarbeiter entlassen. Aber dieselbe Studie fand, dass die Verringerung der Belegschaft nicht zwingend zu besseren Finanzergebnissen führt. Mit anderen Worten: KI ist eine Ausrede für Entlassungen, kein bewährter Motor des Profits.
Selbst wenn ClickUp behauptet, ehrlich die Produktivität seiner KI-Agenten zu messen, müssen wir fragen: Was, wenn diese Produktivität nicht in den Büchern des nächsten Jahres auftaucht? Was, wenn die „100x-Organisation" sich als 5x-Organisation entpuppt - mit 22 Prozent entlassener Menschen, die nicht zurückkehren werden?
Es gibt eine weitere, weit symbolischere Geschichte: Polsia, ein einjähriges Start-up mit einem Angestellten, dem Gründer Ben Brock. Er hat alles mit KI automatisiert. Er sammelte 30 Millionen Dollar bei einer geschätzten Bewertung von 250 Millionen. Wenn das die Zukunft der Arbeit ist, dann werden fünf Gründer fünf Ingenieure einstellen, und alle anderen bleiben aussen vor. Das ist keine Zukunft - das ist eine Katastrophe mit besserem Marketing.
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