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Drachevo: Ein "Mercedes" erfasste ein achtjähriges Kind - Fahrer 53, Zustand des Kindes nicht öffentlich

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Gestern Nachmittag gegen 18:00 Uhr fuhr in der Straße "Justinijan Prvi" in Drachevo ein "Mercedes" mit Skopjer Kennzeichen ein achtjähriges Kind an, das die Straße überquerte. Der Fahrer - ein 53-jähriger Skopjer. Das Kind wurde mit dem Rettungswagen in die Klinik "Majka Tereza" gebracht. Das Innenministerium gibt vorerst keine Auskunft zum Gesundheitszustand.

Allein im ersten Quartal dieses Jahres gab es im Land bereits Fußgänger-Verkehrsopfer - aber niemand spricht systemisch über sie. Es wird über Einzelfälle gesprochen, "arme Minderjährige", "tragische Fälle". Die Realität: Fußgängerübergänge in Skopje sind markiert, oft aber schlecht beleuchtet, mit defekten Ampeln oder ganz ohne Signal. Fahrzeuge passieren Schulen und Kindergärten mit 60-70, in einer Zone mit Tempolimit 50.

Drachevo ist nicht der erste Ort, an dem dieses Jahr ein Kind angefahren wurde. Und es wird nicht der letzte sein. Die Frage, die am seltensten gestellt wird: Was tut die Stadt Skopje in den Vierteln, die nicht in der zentralen Zone liegen? Wie viele Bodenschwellen gibt es auf "Justinijan Prvi"? Wann gab es die letzte größere verkehrstechnische Inspektion in dieser Straße? Gab es sie überhaupt?

Ein 53-jähriger Fahrer. Ein 8-jähriges Kind. Dazwischen - ein paar Meter Asphalt und die Entscheidung einer Person in einem Augenblick. Wenn das Ereignis von der Schlagzeile in die Statistik wandert, bleiben die Eltern des Kindes allein mit den Folgen. Und diese Folgen sind dauerhaft, egal wie viele "Unfallaufnahmen" die Polizei durchführt.