Schüsse auf einer Feier in Dobridol - die Polizei rückte erst aus, als das Video viral ging
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
01.08.2026
02.08.2026
01.08.2026
31.07.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
02.08.2026
01.08.2026
02.08.2026
01.08.2026
31.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Europa hat endlich entschieden, dass es Zeit ist, seine Dokumente selbst zu schreiben. Am 9. Juni erscheint die erste stabile Version von „Euro-Office“ - einer Open-Source-Bürosuite, die als ernsthafte Alternative zu Microsoft Office und Google Docs beworben wird. Es klingt nach Tech-Nachricht, ist aber eigentlich politisch.
Die Ironie liegt in der Herkunft. Euro-Office ist ein „Fork“ - eine unabhängige Kopie - von ONLYOFFICE, einer Suite, die von einem in Lettland registrierten Unternehmen entwickelt wird, aber mit dokumentierten russischen Wurzeln und historischen Geschäftsverbindungen zu russischen Firmen. Genau diese Verbindung trieb europäische Organisationen dazu, eine eigene Version zu schaffen, mit europäischer Verwaltung und größerer Transparenz. Mit anderen Worten: Sie nahmen die Technologie und bereinigten sie von dem Eigentümer, dem sie misstrauten.
Warum überhaupt? Weil sich die Abhängigkeit von amerikanischer Technologie immer öfter als politische Verwundbarkeit erweist. Als US-Sanktionen Funktionären des Internationalen Strafgerichtshofs den Zugang zu Microsoft-Diensten sperrten, wurde allen klar, wie sehr die Kontrolle über die Infrastruktur zum Druckmittel werden kann. Der amerikanische „CLOUD Act“ erlaubt US-Behörden, Daten von Unternehmen unter ihrer Jurisdiktion anzufordern, unabhängig davon, wo die Server physisch stehen.
Deshalb zieht Europa bereits leise um. Die französische Staatsbehörde DINUM wechselte zu Linux, das deutsche Schleswig-Holstein ersetzte Office durch LibreOffice auf über 30.000 Rechnern, und das österreichische Bundesheer migrierte rund 16.000 Arbeitsplätze. Euro-Office ist der nächste Schritt - vorerst eine Web-Anwendung, mit Desktop- und Mobilversionen später, mit Priorität auf Stabilität, Sicherheit und Kompatibilität mit Microsoft-Formaten.
Für den Leser auf dem Balkan ist die Frage, die sich aufdrängt, unangenehm nah: Wenn selbst Europa mit all seinen Ressourcen erst jetzt begreift, wie gefährlich es ist, von fremder Software abzuhängen - wo stehen wir, die wir staatliche Institutionen mit Lizenzen für Programme füllen, über die wir keinerlei Kontrolle haben? Digitale Souveränität ist kein Luxus für die Großen; es ist eine Frage, die beginnt, uns alle zu betreffen.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Opus 5 stellte im Test einen Rekord auf und brach 11 Abmachungen. Keiner der Tricks ist neu - alle wurden...
Die Milliarden wurden mit Bühne und Slogans angekündigt. Der Rückzug läuft leise ab, in Sätzen mit dem Wort Anpassung.
Tim Cook kündigte im letzten Quartalsbericht an, die stärkere Siri werde über iCloud+ gekauft. Die Firma, die wegen einer versprochenen...
Die Plattformen, die uns jahrelang überzeugten, automatisierte Inhalte seien die Zukunft, bauen nun geduldig Filter dagegen. Die Entscheidung ist keine...
Von 141.006 Testläufen landeten drei in den Live-Systemen echter Firmen. Das älteste Modell begriff, dass das Ziel real ist -...
Das stärkste Juni-Quartal der Firmengeschichte, und die Aktie fiel um 6 Prozent. Die künstliche Intelligenz hat, wie sich zeigt, einen...
Die FCC schließt die Tür für humanoide Roboter und Wechselrichter, aber nur für neue. Die Millionen chinesischer Geräte, die längst...
Der Player, der die MP3-Generation großzog, wettet darauf, dass sich Nostalgie monatlich abrechnen lässt. Das neue Winamp kommt 2027 -...
Der Mann, der die bekannteste künstliche Intelligenz der Welt verkauft, sagt, wir würden nicht weniger arbeiten. Und behauptet, wir seien...
Autonome Fahrzeuge blockierten Rettungswagen, fuhren in Tatorte und erkannten Warnleuchten nicht. Der Gesetzentwurf verlangt genau das, was die Branche am...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.