Педесет милиони евра паднаа на еден електронски потпис: зошто Скопје се топи во автобуси без клима
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
09.06.2026
07.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
09.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
09.06.2026
08.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
10.06.2026
09.06.2026
22.05.2026
19.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Vom Rednerpult eines Parteikongresses lässt sich leicht über Wahrheiten sprechen - schwerer ist es, sie zu belegen, wenn man selbst einmal an der Macht war. Der Vorsitzende der oppositionellen SDSM, Venko Filipče, nutzte die Bühne für einen scharfen Angriff auf die Regierung: Die Korruption blühe, behauptet er, und die Staatsanwaltschaft werde für Revanchismus statt für deren Bekämpfung genutzt.
„Die Menschen leben nicht von Erklärungen und PR. Sie leben mit hohen Preisen, niedrigen Löhnen und keinerlei Sicherheit", erklärte Filipče. Und er fügte Zahlen zur Untermauerung hinzu: „Im April dieses Jahres stiegen die Lebenshaltungskosten um 5,7 Prozent gegenüber demselben Monat im Vorjahr. In der Industrie sank die Beschäftigung im Jahresvergleich um 2,3 Prozent."
Der schärfste Teil betraf die Justiz. „Die Gerichte zeigen keinen Fortschritt; die Regierung will die volle Kontrolle. Statt die Korruption zu bekämpfen, nutzt sie die Staatsanwaltschaft für Revanchismus und Angriffe auf die Opposition", erklärte er und fügte hinzu, dass auch die Medienfreiheit abnehme und die Demokratie „erlischt".
Er schloss mit einem Satz, wie geschaffen für die Schlagzeilen: „Ein Staat wird nicht mit Trotz geführt, sondern mit Vision. Ein Staat wird nicht mit Ausreden verteidigt, sondern mit Ergebnissen." Klingt gut - doch man sollte daran denken, dass dieselbe Kritik, heute an die Regierung gerichtet, morgen als Bumerang zurückkommen kann. Denn hohe Preise, eine schwache Justiz und Druck auf die Medien sind nicht über Nacht entstanden; es sind Leiden, die jede Regierung in diesem Land erbt, auch jene, die genau diese Partei führte. Die Frage für den Wähler ist nicht, wer aus der Opposition besser kritisiert - sondern wer tatsächlich etwas geändert hat, als er an der Macht war.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Министерот најверојатно ќе преживее со гласовите на мнозинството. Но кој му одговара на земјоделецот што ги чекаше европските пари?
Недела по нон-пејперот од Тиват, Македонија презема претседателствување со мото за премостување поделби. Декларации ќе има - прашањето е што...
Nach dem Vorschlag von Merz und Macron eine neue Chance, den Streit mit Bulgarien zu überwinden. Doch der Balkan weiß,...
Eine komplexe Staatsfrage, reduziert auf das Etikett „Agent“. Was die Änderungen wirklich verlangen und wem sie nützen - das beantwortet...
Wenn eine Partei vor Wahlen so laut nach Einheit ruft, geht es um Positionierung für Stimmen. Wie viel von der...
Ein Modell, in dem der Platz in der Regierung vorab reserviert ist und Wahlen nur entscheiden, wer ihn einnimmt. 24...
Eine über private Nachrichten manipulierte Ausschreibung, Zahlungen in Raten, öffentliches Geld in privaten Taschen. Die Frage ist nicht, ob es...
Der Waitz-Bericht ging mit 43 Ja-Stimmen durch, Korruption weit verbreitet, Verfassungsänderungen wieder der Schlüssel. Dieselbe Botschaft wie im Vorjahr, nur...
Sowohl Regierung als auch Opposition nutzen Bulgarien als innenpolitische Waffe. Sind die einen an der Macht, ist ein Zugeständnis Verrat;...
Arben Fetai ging mit erhobenem Kopf und reinem Gewissen. Die Ironie, dass ausgerechnet das Ressort für gute Regierungsführung eine solche...