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Gostivars Wasser, Ohrid vor der schwarzen Liste, ein Schild ohne Albanisch, drei Tote bei Blace

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Gostivars Wasser, Ohrid vor der schwarzen Liste, ein Schild ohne Albanisch, drei Tote bei Blace

Gostivar trinkt kaffeefarbenes Wasser, und die Analysen haben endlich einen Namen

Die schwerste Nachricht des Tages kommt aus den Wasserhähnen von Gostivar. Das Trinkverbot gilt seit dem 17. Juli, und nun sind die Analysen des Instituts für öffentliche Gesundheit endlich da: Abweichungen im Wasser, eine Epidemie, die wochenlang niemand benennen wollte, und laut Opposition eine illegale Pumpe, die Wasser aus dem Vardar direkt in die Leitung drückte. Fast zweitausend Kranke in einer einzigen Stadt. Die Staatsanwaltschaft hält die Ergebnisse zurück, der Minister wartet, und die Frage, die sich unter allem durchzieht, ist einfach - wer hätte das jahrelang verhindern sollen und tat es nicht?

Ohrid hängt vor der schwarzen Liste, während derselbe Bericht immer wieder geschrieben wird

Am 22. Juli entscheidet Busan, ob die Region Ohrid auf die Liste des gefährdeten Welterbes rutscht. Der Entwurf liegt vor, und die Reaktion ist bekannt: Die SDSM beschuldigt die Regierung, die Gemeinde spielt den Ball zurück, und Mijalkovs Hotel schwebt weiter über allem. Unterdessen wartet der See nicht auf Amtszeiten. Am selben Tag erfahren wir, dass Sickergruben direkt in den Ohridsee entleert werden, und das Institut schreibt seit Jahren denselben Bericht - ohne dass jemand danach handelt. Das Erbe ist eine bequeme Ausrede; das Problem ist, dass alle es wissen und niemand es löst.

Ein Schild „Willkommen in Skopje" in zwei Sprachen, eine dritte bleibt unsichtbar

Die Informationstafel am Stadteingang steht nur auf Mazedonisch und Englisch. Die DUI fordert den Rücktritt des Direktors aus Vlen und fragt, wo die Sprachinspektion ist - die Institution, die genau für solche Fälle gegründet wurde und erneut schweigt. Der Streit ist politisch, aber das Muster ist dasselbe wie beim Wasser und beim See: Es gibt eine Stelle, die reagieren soll, und genau diese Stelle hat keine Stimme.

Drei aus dem Kosovo Vermisste, tot neben der Autobahn gefunden

Der schwerere Teil des Tages hat auch seine stille Seite. Drei als vermisst gemeldete Personen wurden tot in einem umgestürzten Auto bei Blace gefunden, an einer der meistbefahrenen Ausfahrten des Landes. Die Frage ist nicht, wer sie zuletzt sah, sondern wie ein umgestürztes Fahrzeug tagelang unbemerkt neben einer Autobahn liegen konnte, auf der täglich Tausende fahren. Die Antwort führt wieder an denselben Ort - zum System, das hätte hinsehen sollen und nicht hinsah.

Der Sprit steigt wieder, und die Differenz zahlen die Bürger

An der Wirtschaftsfront brachte der Tag eine weitere Preiserhöhung. Die Energieregulierungskommission rechnet, der Krisenzustand wird verlängert, und die Straße von Hormus treibt den Ölpreis wieder nach oben. Parallel dazu sind die Einkaufspreise für Lebensmittel gefallen, die Verkaufspreise aber gleich geblieben - die Differenz verschwand nicht, sie zog nur in die Margen um. Beide Nachrichten treffen sich an demselben Punkt: Wenn etwas teurer wird, wandert die Rechnung nach unten, zum Verbraucher, schneller als alles andere.

Staus an den Grenzen und eine Deponie, die seit Jahren brennt

Der Sommer machte sich auch im Süden bemerkbar. Am Übergang nach Griechenland passierten an einem einzigen Tag über 22.000 Reisende, mit Wartezeiten von bis zu 40 Minuten an Bogorodica und Dojran. Und bei Strumica brennt die Deponie in Dobrashinci wieder - derselbe Rauch über dem Talkessel, dieselbe Stille bis zum nächsten Feuer. Die Feuerwehr löscht seit Jahren, und die Ursache sucht niemand. Ein weiteres Problem, das alle sehen und niemand als sein eigenes unterschreibt.

Die Welt: Drohnen über Moskau und juristisches Theater um Netanjahu

Außerhalb Mazedoniens erreichte der Krieg die Schwelle der russischen Hauptstadt - über 400 Drohnen über Moskau in einer einzigen Nacht, mit Einschlägen bei Lagerhäusern und Raffinerien nahe der Hauptstadt. In New York wiederum prüft man, ob man Netanjahu verhaften darf, auf Anordnung des Internationalen Strafgerichtshofs - eine Frage, die halb Recht, halb Theater ist, aber die Grenze der Unantastbarkeit testet.

Und eine leichtere Note: Spanien an der Spitze, Stars wechseln die Städte

Zum Schluss etwas, das keinen Staatsanwalt braucht. Spanien eroberte die Welt in einem Finale, das in Erinnerung bleiben wird, in einer Nacht, die für Messi vielleicht die letzte auf der größten Bühne war. Und in der NBA versetzte der Sommer die Stars - Giannis nach Miami, Luka nach Los Angeles. Der Sport ist heute dort, wo er sein sollte: abseits des schweren Teils, eine Erinnerung daran, dass nicht alles eine Rechnung ist, die ein anderer warten lässt.

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