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Das Lifting kam aus der Mode, weil wir alle gelernt haben, es zu erkennen: was die Operationen ersetzt hat und warum die neuen Behandlungen mehrfach bezahlt werden

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Das Lifting kam aus der Mode, weil wir alle gelernt haben, es zu erkennen: was die Operationen ersetzt hat und warum die neuen Behandlungen mehrfach bezahlt werden

Jahrelang führte das Gespräch über ein strafferes Gesicht in eine einzige Richtung - Lifting, Operationssaal, Genesung. Dieses Gespräch hat sich verändert. Nicht weil die Menschen aufgehört hätten, den Effekt zu wollen, sondern weil die Industrie einen Weg fand, denselben Effekt in Raten abzurechnen, ohne Messer.

Die Letzte in der Reihe, die es probierte, ist die Moderatorin Cristina Pedroche mit Ultherapy Prime - einer Behandlung, die Paula Echevarría „Tacker“ nennt und die mikrofokussierten Ultraschall mit Sonografie nutzt, um die Haut aus den tiefen Schichten zu straffen. Die Idee ist nicht, die Haut nach hinten zu ziehen, sondern die Kollagenbildung dort anzuregen, wo der Körper damit aufgehört hat.

Was die neue Generation von Behandlungen tatsächlich verspricht

Das Ziel wird nicht mehr als „Straffung“ beschrieben. Es wird als Neudefinition des Ovals beschrieben, als Verbesserung der Kieferlinie, als Rückkehr des Lichts - was ein Teil der Kosmetikerinnen den „Lichteffekt“ nennt. Mit anderen Worten: Das Gesicht soll ausgeruht aussehen, nicht gestrafft. Der Unterschied zwischen diesen beiden Ergebnissen ist der Grund, warum das Lifting aus der Mode kam: Wir alle haben gelernt, es zu erkennen.

Der Ansatz teilt sich in mehrere Ebenen. Radiofrequenz arbeitet an der Hautqualität und ihrer Festigkeit. EMFACE stimuliert die Gesichtsmuskulatur - die Technologie, für die sich Belén Esteban entschieden hat. Fokussierter Ultraschall geht am tiefsten und zielt auf die Neudefinition des Ovals; dafür entschieden sich Jade Mitchell und Elsa Pataky. Und zunehmend werden mehrere Technologien für ein Gesamtergebnis kombiniert.

Wo die Grenze liegt

Fachleute bestehen auf einer Sache, die nach Marketing klingt, bis man das Gegenbeispiel betrachtet: Der Ausdruck muss bleiben. „Man muss an der Haut, an der Muskulatur und an den tieferen Strukturen arbeiten“, lautet die Formulierung, die sich wiederholt. Das heißt, das Gesicht nicht als eine Fläche zu behandeln, die gezogen wird, sondern als drei Systeme, die unterschiedlich schnell altern.

Was niemand laut sagt: Dieser Ansatz ist in einer entscheidenden Hinsicht teurer als ein Lifting - man zahlt nicht einmal. Er wiederholt sich. Die Industrie wechselte von einem großen Eingriff zum Abonnement, und das nennt sich Fortschritt. Ist das schlimmer als eine Operation? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber man sollte es wissen, bevor man beginnt, und nicht nach der dritten Sitzung.