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Israel verhandelt über Waffenstillstand im Libanon: Weißes Haus optimistisch, Analysten skeptisch

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Israels Kabinett beriet über einen möglichen Waffenstillstand im Libanon - nach sechs Wochen Konflikt mit der Hisbollah. Das Weiße Haus ist optimistisch: "Wir fühlen uns gut hinsichtlich der Perspektiven für eine Einigung", sagte Sprecherin Karalyn Levitt.

Die Einstellung der Kämpfe im Libanon war ein Stolperstein in den bisherigen Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran. Jetzt, mit Pakistans General Munir als Vermittler und dem iranischen Minister Araghchi, der auf X über "Förderung von Frieden und Stabilität" schreibt, sieht es besser aus. Zumindest auf dem Papier.

Trump kündigte Gespräche zwischen den Staats- und Regierungschefs an und deutete an, dass eine Waffenstillstandserklärung bald kommen könnte. Die zweiwöchige Waffenruhe vom 8. April könnte verlängert werden. Die Börsen reagierten mit Rekorden, der Ölpreis stabilisierte sich.

Doch ein Analyst von Fujitomi Securities warnt: "Anleger bleiben skeptisch angesichts der Geschichte gescheiterter Verhandlungen." Im Nahen Osten bedeutet das Wort "bald" alles und nichts. Wie viele Waffenstillstände versprochen, wie viele gebrochen?