Neunzehn Jahre Tradition: Der Peterstag-Wandermarsch von Ponikva nach Ratkova Skala
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Kiew erwachte erneut inmitten von Explosionen - und diesmal kamen die Sirenen zu spät. Nach Angaben der örtlichen Behörden erklangen mindestens drei Explosionen, bevor der Luftalarm überhaupt losging, was alles über die Geschwindigkeit der Waffe sagt, die die Stadt traf.
Der Angriff begann gegen 3:39 Uhr morgens. Die bisherige Bilanz der Stadtverwaltung spricht von acht Verletzten, darunter ein elfjähriger Junge, vier kamen ins Krankenhaus. Brände und Schäden wurden in mindestens vier Stadtbezirken verzeichnet - von einem getroffenen unbewohnten Gebäude im einen bis zu einem in Brand geratenen dreistöckigen Gebäude im anderen und einer beschädigten Trafostation im dritten.
Russischen Quellen zufolge wurden bei dem Angriff Raketen des Systems S-400 eingesetzt, abgefeuert aus dem Gebiet Brjansk - fünf bis sieben Geschosse auf die Hauptstadt. Die ukrainischen Behörden bestätigten einen ballistischen Angriff, präzisierten aber nicht, ob es genau dieses System war. Das Detail, das erschreckt, ist technisch: Die S-400 ist in erster Linie ein Flugabwehrsystem, doch wenn sie auf Bodenziele umgelenkt wird, ist ihr Flug so schnell, dass die Explosion vor der Sirene eintrifft. Mit anderen Worten: Es gibt keine Warnung.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte den ballistischen Angriff, während ukrainische Beobachtungskanäle meldeten, die Raketen seien erst bemerkt worden, als sie sich den Zielen bereits näherten. Das ist ein Krieg, in dem Technik die Sekunden zwischen Leben und Tod auf ein Minimum verkürzt - und diese Sekunden sind der Unterschied, ob man einen Schutzraum erreicht oder nicht.
Für einen Leser auf dem Balkan sind solche Nachrichten längst nicht fern. Nicht, weil auch bei uns Raketen fallen, sondern weil jeder Konflikt, in dem ein elfjähriger Zivilist im Krankenhaus landet, uns daran erinnert, wie dünn die Linie zwischen Frieden und Chaos ist - eine Linie, die unsere Region aus der eigenen Vergangenheit kennt.
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