57 Abschlussschüler in Štip durch die Prüfung gefallen, 53 davon in Englisch: Liegt das Problem bei den Schülern oder am Unterricht?
09.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Krim, die Halbinsel, die Russland 2014 mit so viel Stolz einnahm, sieht sich dieser Tage einem weit banaleren Problem als der Geopolitik gegenüber - einem Treibstoffmangel. Die Zapfsäulen sind leer oder mit begrenztem Nachschub, die Preise sind gesprungen, und die Unzufriedenheit unter der örtlichen Bevölkerung wächst. Die Lage wurde so heikel, dass Wladimir Putin selbst auf einer Regierungssitzung eine dringende Lösung der Krise forderte.
Moskaus Antwort ist bezeichnend. Russland führte ein vollständiges Verbot von Dieselexporten ein, um Treibstoff auf den heimischen Markt umzuleiten, und kündigte an, im Juli mit dem Import von Treibstoff aus anderen Ländern zu beginnen. Ein Land, das mit gewaltigen Ölreserven prahlt - gezwungen, Treibstoff für das eigene Gebiet zu importieren. Die offizielle Version spricht von saisonaler Sommernachfrage, landwirtschaftlichen Arbeiten und logistischem Druck.
Was die offizielle Version sorgfältig umgeht, ist der Grund, den alle flüstern: die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien, die seit Monaten systematisch die Verarbeitungskapazitäten treffen. Wenn man „logistischer Druck" sagt statt „sie treffen unsere Raffinerien", klingt das in einem Bericht an den Präsidenten viel ruhiger. Doch eine leere Zapfsäule versteht keine diplomatischen Formulierungen.
Für die gewöhnlichen Bewohner der Krim, deren Leben von Verkehr, Tourismus und Landwirtschaft abhängt, ist das ein direkter Schlag ausgerechnet in der Saison, in der sie Treibstoff am dringendsten brauchen. Und da liegt die Ironie, die die ganze Geschichte umhüllt: Die Halbinsel, die eine Trophäe russischer Macht sein sollte, kann sich heute nicht einmal genug Diesel sichern. Der Krieg erreicht wie üblich zuerst den Tank des einfachen Menschen - egal, auf welcher Seite der Front er sich befindet.
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