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Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?

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Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?

Gestern Abend gegen 22:30 Uhr stoppten Polizisten im Dorf Murtino bei Strumica einen Peugeot mit Strumica-Kennzeichen. Drinnen - drei junge Männer aus dem Nachbardorf Bansko, zwischen 24 und 31 Jahre alt. Bei der Durchsuchung, so die Polizei, tauchten Kokain und Marihuana auf.

Die drei wurden in der Polizeistation Strumica festgehalten. Am nächsten Tag drangen Ermittler auf richterliche Anordnung auch in die Wohnung eines der Festgenommenen in Bansko ein und fanden erneut Marihuana. Der Staatsanwalt in Strumica wurde informiert, nach der Dokumentation des Falls folgt eine Strafanzeige.

Die Geschichte an sich ist Routine - eine weitere Nachtkontrolle, ein weiteres gefundenes Päckchen. Doch genau deshalb ist sie wichtig. Die Region Strumica gilt seit Jahren als einer der Korridore, über die Drogen nach Norden wandern, und die Zahl dieser „zufälligen“ Funde auf lokalen Straßen ist kein Zufall. Jede Festnahme beweist, dass sich etwas bewegt - die selten gestellte Frage ist, wer über den Straßendealern steht.

Kokain, erinnern wir uns, ist keine billige Ware für die Tasche eines Zwanzigjährigen aus der Provinz. Wenn es in einem Auto auf einer Landstraße bei Murtino landet, heißt das: irgendwo gibt es ein Netzwerk, das es einführt, verteilt und kassiert. Die Polizei fasste drei. Ob sie auch die erreicht, die ihnen die Ware in die Hand drückten - das ist der wahre Maßstab, ob dies ein Schlag gegen den Handel ist oder nur eine weitere Beute für die Statistik.