Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Vier Tage. So lange ist es her seit dem Unwetter, das am 21. Juli Mazedonien traf, und am Boulevard „Partizanski odredi” im Skopjer Karposh hängt ein Dachblech noch immer, verhakt in den Bäumen. Der Gehwegabschnitt ist mit gelbem Band abgesperrt, bleibt aber unsicher für die Passanten, die jeden Tag darunter hindurchgehen. Vier Tage später ist die Gefahr noch immer dort, wo sie herabfiel.
Die Gemeinde Karposh sagt, sie sei eine der am schwersten betroffenen Gemeinden, mit einer großen Zahl an Sachschäden, und ihre Dienste seien vor Ort mit dem Aufräumen beschäftigt. „Unsere Priorität ist die Sicherheit der Bürger und die schnellstmögliche Rückkehr zum normalen Funktionieren des öffentlichen Raums”, heißt es von dort, mit Dank an die Menschen von Karposh für ihre Geduld. Eine Geduld, die sich offenkundig in Tagen bemisst.
Das Ausmaß des Unwetters war nicht klein, und das ist keine Ausrede, die man leichtfertig abtun sollte. Der Wind, der an jenem Tag in Skopje, Štip und Strumica wehte, erreichte Orkanstärke, bestätigte das Hydrometeorologische Amt. Über die Notrufnummer 112 gingen über 9.000 Anrufe ein. Allein in Skopje wurden bis 22:00 Uhr 117 beschädigte Fahrzeuge erfasst, 35 beschädigte Dächer, 189 umgestürzte Bäume, sieben Ampeln, fünf Brände und 33 verletzte Personen.
Die Zahlen erklären, warum das Aufräumen dauert. Doch sie erklären nicht, warum ein Blech vier Tage später noch immer über den Köpfen der Passanten hängt. Das gelbe Band ist keine Lösung - es ist ein Eingeständnis, dass das Problem bekannt und dennoch ungelöst ist. Wenn der nächste Sturm kommt, und auf dem Balkan kommt er immer, wird die Frage nicht sein, wie schnell wir reagieren, sondern warum ein gefährliches Blech so lange warten musste, um herabzufallen oder abgenommen zu werden.
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