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Gold in Tabanovce, Ahmeti und die Flagge, 48 Millionen an nicht gezahlter Steuer, Inspektionen nach dem Unwetter, Wasser für Gostivar

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Gold in Tabanovce, Ahmeti und die Flagge, 48 Millionen an nicht gezahlter Steuer, Inspektionen nach dem Unwetter, Wasser für Gostivar

Stück für Stück verstecktes Gold, und der gefasste Fall ist nur die Spitze

Der Zoll hat seine Arbeit gemacht: In Tabanovce wurde ein Ehepaar mit 348 Gramm Goldschmuck gestoppt, rund 21.000 Euro wert, Stück für Stück eingeführt, um nicht aufzufallen. Doch ein gefasster Fall erzählt nicht die ganze Geschichte - es ist nur einer von dreizehn aufgedeckten Goldschmuggelversuchen in diesem Jahr. Die Frage, die die Zahl verschweigt, lautet: Wie viele Koffer voll Schmuck haben die Grenze ganz ohne Kontrolle passiert, in einer Zeit, in der der Goldpreis auf einem historischen Höchststand steht?

Eine Flagge nach 24 Jahren - und auf Rat ausländischer Botschafter

Ali Ahmeti hat die Staatsflagge in seinem Büro aufgestellt, erst nach 24 Jahren, und das nicht aus innerer Überzeugung, sondern auf Anregung des österreichischen Botschafters. Ahmeti sagt, die Flagge sei für ihn nie ein Problem gewesen. Wenn das stimmt, war ihr Fehlen über zwei Jahrzehnte kein Zufall - es war eine Botschaft. Und dass die Flagge genau jetzt auftaucht, während er vor einem ausländischen Botschafter über EU-Integration spricht, zeigt: Die Symbolik ist hier nicht zufällig, sondern kalkuliert.

48 Millionen Euro nicht gezahlte Steuer und sechzehn Inspektoren für das ganze Land

Der staatliche Rechnungshof hat zu Papier gebracht, was viele ahnten: Die Kommunen haben über fünf Jahre fast 48 Millionen Euro an Steuern nicht eingetrieben, während Schulden still verjähren und abgeschrieben werden. Der Mechanismus ist ungerecht - die einen zahlen pünktlich, anderen wird die Schuld als verjährt gestrichen. Warum? Weil das ganze Land von nur sechzehn Steuerinspektoren erfasst wird. Kein Wunder, dass Dinge verjähren, wenn das System von vornherein so gebaut ist, dass es nicht hinterherkommt.

Eine Kommission, die den Schaden misst, aber nicht nach der Ursache fragt

Nach dem Unwetter, das Dächer abriss, kündigten die Behörden Inspektionen der beschädigten Gebäude an. Doch eine Kommission, die den Schaden misst, ohne zu fragen, warum manche Dächer so leicht davonflogen, erledigt nur die halbe Arbeit. Am selben Tag blieben Teile von Butel und Sopiste neun Stunden ohne Strom - geplante Abschaltungen, die mitten im Sommer verdorbene Lebensmittel und ein stockendes Homeoffice bedeuten. Die Ankündigung wiegt so schwer wie der Eingriff selbst.

Wasser für Gostivar, Misstrauen gegenüber dem Hahn

Während die einen darüber streiten, wer schuld an der Wasserversorgung in Gostivar ist, hat Prilep über 6.000 Liter Flaschenwasser gesammelt und dorthin geschickt. Die Solidarität unter den Bürgern war wieder einmal schneller als die Institutionen. Und in Skopje beharrt das Wasserwerk darauf, das Wasser sei trinkbar - doch wenn man einmal am Hahn zweifelt, liest sich kein Bericht mehr gleich. Vertrauen ist schneller verbraucht, als es zurückkommt.

Preissteigerungen, die keine Geologie sind, sondern Politik

Kraftstoff in der EU ist binnen eines Jahres um 13,7 Prozent teurer geworden, und in Bulgarien gehört der Anstieg zu den größten. Wenn ein Land zwei Prozent Wachstum hat und das Nachbarland sechsundzwanzig, ist der Unterschied kein Zufall - es ist eine politische Entscheidung über Verbrauchsteuern und Abgaben. Dieselbe Logik gilt bei uns: Was wir an der Zapfsäule zahlen, ist selten nur eine Frage des Weltmarktpreises.

Der Balkan in der EU-Warteschlange - mit unterschiedlichen Regeln

Brüssel drängt Serbien plötzlich zur Öffnung eines Verhandlungsclusters, während Kroatien, das ihn bisher blockierte, nun entsetzt ist. Für ein Land, das seit Jahrzehnten wartet, hinterlässt die Szene einen bitteren Nachgeschmack - die Regeln sind offensichtlich nicht für alle in der Reihe gleich. Und bei Gazivode werden Häuser ohne Gerichtsbeschluss abgerissen, und die EU hat sich endlich zu Wort gemeldet: Wenn der Staat ohne Papiere abreißt, schützt dich kein Papier.

Die leichtere Seite des Tages

Zum Schluss etwas, das weder das Gewicht einer Steuer noch einer Grenze trägt. Mel C von den Spice Girls heiratete in einem Seidenkleid und zog sich dann in Trainingsanzug und Turnschuhe um - ein Stil, den man mit Geld nicht kaufen kann. Und auf dem Transfermarkt jagt Shkendija in Ljubljana ein europäisches Wunder, während die Milliarden um die großen Klubs kreisen. Beide Geschichten sind eine Erinnerung daran, dass nicht alles an einem Tag wehtun muss.

Wenn dieser Tag einen roten Faden hat, dann verläuft er durch den schwereren Teil: ein Staat, der auftaucht, um zu messen, anzukündigen und selektiv zu kassieren, aber selten, um zu antworten. Die Inspektionen zählen die Dächer, die Revision zählt die Millionen, und die Bürger sammeln derweil Wasser füreinander - weil sie wissen, dass die Antwort nicht von allein kommt.

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