Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Während unten in den Städten die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und die Thermometer nicht unter dreißig fallen, zogen sich die höchsten Balkangipfel in wenigen Stunden den Winter über. Gestern fiel Schnee auf dem Pelister in Mazedonien, auf der Musala in Bulgarien und auf der Bjelasica in Montenegro - drei Gipfel, drei Länder, eine kalte Luftmasse, die mitten im Juli zeigte, wer da oben wirklich herrscht.
Auf dem Pelister, auf 2.601 Metern Höhe, verwandelte sich der Regen nach einem plötzlichen Kälteeinbruch in Schnee. Die Fotos der weiß gewordenen Felsen machten Mitarbeiter am Posten des nationalen Rundfunks, und die Nachricht verkündete der Nationalpark „Pelister“. Dieselbe kalte Masse brachte auch der Musala Schnee - mit ihren 2.925 Metern der höchste Gipfel nicht nur Bulgariens, sondern der gesamten Balkanhalbinsel - die unter weißer Decke, Nebel und feuchten Felsen erwachte.
Die Szene wirkt ungewöhnlich für den Kalender, für ein Bergklima aber ist sie nichts Seltsames. In großer Höhe hat der Sommer nie die volle Macht: ein Einbruch kalter Luft, etwas Feuchtigkeit und ein jäher Temperatursturz genügen, damit Regen in Schnee übergeht. Der Berg hat seine eigenen Regeln und stimmt sie nicht mit unserem Urlaubsplan ab.
Die Wetterdienste nahmen das nicht als romantische Postkarte. Heute riefen sie in 10 Regionen die gelbe Warnstufe für Gewitter aus, und Meteorologen mahnen zur Vorsicht - besonders für jene, die sich in Berggebieten aufhalten, wo niedrige Temperaturen, starker Wind und mögliche Blitzentladungen schnell aus einem ungewöhnlichen Anblick ein ernstes Problem machen können.
Und der Pelister, vergessen wir es nicht, ist nicht nur die vertraute Silhouette über Bitola. Er ist ein komplexer Hochgebirgsraum mit eigenem Mikroklima und empfindlichen Lebensräumen, in dem auch die Molika überdauert - die stille Kiefer, die die Höhe erinnert und eines der stärksten Symbole der mazedonischen Bergnatur ist. Wenn der Berg in wenigen Stunden vom Sommer in den Winter springt, ist das seine Art, uns daran zu erinnern, dass er um Respekt nicht bittet - er erzwingt ihn.
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