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Die schwersten Kilometer der Autobahn Ohrid - Kičevo bald befahrbar: zwei Galerien fertig, das Ende ist in Sicht

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Die schwersten Kilometer der Autobahn Ohrid - Kičevo bald befahrbar: zwei Galerien fertig, das Ende ist in Sicht

Die Autobahn Ohrid - Kičevo, ein Projekt, das jahrelang ein Synonym für Stillstand war, zeigt endlich ihr Ende. Vizepremier und Verkehrsminister Aleksandar Nikoloski kündigte an, dass in den kommenden Monaten die kompliziertesten 10 Kilometer der Trasse für den Verkehr freigegeben werden - jene, in denen die Tunnel und Schutzgalerien liegen. Zwei Galerien sind bereits vollständig fertig, an der dritten wird intensiv gearbeitet.

„Das war ein aufgegebenes Projekt, das war ein Projekt, an das niemand glaubte, doch das Ende ist bereits in Sicht”, sagte Nikoloski und erinnerte daran, dass Fahrer derzeit bereits 34 Kilometer der Strecke nutzen. Parallel, so das Ministerium, wird an der Stabilisierung des Bodens, am Fertigstellen der Brücken und an der Ausstattung beider Tunnelröhren gearbeitet.

Der Bau der Galerien ist laut dem Minister die beste Lösung zur Stabilisierung des instabilen Geländes - genau das Problem, das diesen Teil der Trasse jahrelang aufhielt. Und darin liegt der Kern der Geschichte. Diese 10 Kilometer sind auf dem Papier nicht lang, aber die teuersten und schwersten, weil sie durch Boden führen, der buchstäblich rutscht. Jeder Meter verlangt Ingenieurskunst, nicht nur Asphalt.

Die Ankündigungen klingen ermutigend, doch die Erfahrung mit dieser Autobahn mahnt zur Vorsicht. „Bald”, „in den kommenden Monaten” und „das Ende ist bereits in Sicht” sind Phrasen, die wir für dieselbe Trasse schon gehört haben, von verschiedenen Regierungen und verschiedenen Ministern. Deshalb werden wir den Wert nicht in Pressemitteilungen messen, sondern an dem Tag, an dem wir in Kičevo ins Auto steigen und ohne Stau in Ohrid ankommen. Bis dahin sind die 34 fertigen Kilometer echter Fortschritt - doch die verbleibenden sind jene, die seit Jahren den Unterschied machen zwischen einem Projekt und einer Straße, auf der man wirklich fährt.