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Lajka Fest vereinte Institutionen und Bürger: Kastration und Vermittlung statt Brutalität

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Lajka Fest vereinte Institutionen und Bürger: Kastration und Vermittlung statt Brutalität

Drei Tage, ein Park und viele feuchte Nasen. „Lajka Fest“ im Stadtpark von Skopje schaffte etwas, das bei uns selten geschieht - Institutionen und Bürger um ein Problem zu versammeln, von dem sonst alle so tun, als gäbe es es nicht: Straßenhunde.

Die Veranstaltung, organisiert vom öffentlichen Unternehmen „Lajka“ - Skopje, war nicht nur eine Ausstellung von Tieren zur Vermittlung. Sie begann mit einer Podiumsdiskussion im Stadtrat von Skopje, an der Vertreter der Veterinärfakultät, der Lebensmittel- und Veterinäragentur, zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie Experten aus Zagreb, Sarajevo und Spanien teilnahmen. Die Themen waren konkret - Kastration, verantwortungsvolle Tierhaltung und die Rolle der Kommunalverwaltung.

Danach folgten zwei Tage interaktiven Programms im Park, mit über 50 registrierten Teilnehmern, mehr als 20 Sponsoren und Partnern und großem Interesse von Familien, Kindern und Tierhaltern. Eine Gelegenheit zur Aufklärung, aber auch zur Vermittlung - denn hinter jedem Straßenhund, daran erinnerte das Festival, steht meist menschliche Verantwortungslosigkeit und Aussetzung.

Und hier ist der Punkt, den man sich merken sollte. Das Straßenhundeproblem läuft in jeder mazedonischen Stadt meist auf zwei Extreme hinaus - entweder ein endloses Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Institutionen oder Rufe, es mit der brutalstmöglichen Methode zu „lösen“. Ein Festival, das stattdessen Kastration, Aufklärung und Vermittlung anbietet, ist ein seltenes Beispiel für einen normalen, zivilisierten Umgang. Die Frage ist nur, ob es ein einmaliges Ereignis für ein gutes Foto bleibt - oder wirklich der Beginn eines Systems wird, das das Problem an der Wurzel löst.