Педесет милиони евра паднаа на еден електронски потпис: зошто Скопје се топи во автобуси без клима
10.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Levica hielt ihre 30. Sitzung des Zentralkomitees ab, und die Botschaft daraus ist klarer als jede Erklärung - die Partei wittert vorgezogene Wahlen und will diejenige sein, um die sich alles links der Mitte sammelt. Sie stellt sich als „einzige oppositionelle Parlamentspartei“ dar, die fähig sei, die progressiven Kräfte zu einen.
Die Rhetorik ist vertraut. Auf der einen Seite ein scharfer Angriff auf die VMRO-DPMNE und ihre, wie sie sagen, „rechte, regressive und destruktive Politik“ auf nationaler und lokaler Ebene. Auf der anderen ein Aufruf zu einem „ernsthaften ideologischen Kampf“ und das Versprechen, einen „authentischen Ansatz und radikale Positionen“ ohne Kompromisse beizubehalten.
Doch hinter jeder solchen Erklärung lohnt es sich zu lesen, was nicht laut gesagt wird. Wenn eine Partei vor Wahlen so betont von der „Einigung der progressiven Kräfte“ spricht, bedeutet das meist eines - Positionierung für Koalitionen und für Stimmen, nicht nur ideologische Reinheit. Radikale Positionen klingen gut auf einer Sitzung des Zentralkomitees; bei den Wahlen wird allerdings verhandelt.
Für den Wähler ist die Frage praktisch, nicht ideologisch. Die Levica präsentiert sich seit Jahren als Stimme gegen das System - aber wie viel von diesen „radikalen Positionen“ überlebt den Kontakt mit der realen Politik? Vorgezogene Wahlen, falls sie kommen, werden genau dafür ein Test sein: ob es um eine Partei mit Prinzipien geht, die nicht verkäuflich sind, oder um eine weitere, die vor der Abstimmung die Farbe wechselt, je nachdem, woher der Wind weht. Die Antwort steht nicht in der Erklärung - sie zeigt sich erst, wenn der Moment für Koalitionen kommt.
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