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Ungarn wartete 32 Jahre auf den Titel, Slowenien zu Bronze: Nächstes Jahr ist Makedonien Gastgeber einer Weltmeisterschaft, und Vardar wirft die Motoren an

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Ungarn wartete 32 Jahre auf den Titel, Slowenien zu Bronze: Nächstes Jahr ist Makedonien Gastgeber einer Weltmeisterschaft, und Vardar wirft die Motoren an

Ungarn wartete 32 Jahre auf den Titel - und holte ihn in der Verlängerung

Manche Wartezeiten dauern länger als eine ganze Generation. Ungarn gewann seinen ersten Titel bei der Junioren-EHF-EURO für Handballer unter 20 Jahren und beendete eine Pause von 32 Jahren. Im Finale in Cluj-Napoca fiel Schweden - das einzige Team, das bis dahin keine Niederlage hatte - und das nach echter Dramatik. Nach einem ausgeglichenen 21:21 führten die Schweden drei Minuten vor Schluss mit 28:26, doch die Ungarn gaben nicht auf: Máté Fazekas glich 30 Sekunden vor der Sirene aus und trug die Entscheidung in die Verlängerung. Dort triumphierte Ungarn mit entscheidenden Paraden im Tor mit 34:32. Péter Gazsó war mit 14 Toren bester Torschütze. Manchmal ist Geduld der größte Trumpf - Ungarn bewies es auf die schwerstmögliche Weise.

Slowenien zu Bronze - und nächstes Jahr ist Makedonien Gastgeber

Der Balkan bestieg erneut das Podium. Slowenien gewann bei der Junioren-EHF-EURO Bronze nach einem 30:28-Sieg über Dänemark im Spiel um Platz drei - bereits die vierte Bronze für die Slowenen in der Geschichte des Wettbewerbs. Doch für uns ist eine andere Zahl vom selben Tag interessanter: In Rumänien bestätigten sich die letzten Teilnehmer für die 26. Junioren-Weltmeisterschaft (U21) im Jahr 2027, die in Makedonien ausgetragen wird. Fünfzehn Plätze waren im Spiel, und unter den Qualifizierten sind Schweden, Ungarn, Dänemark, Slowenien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Portugal, Norwegen und andere. Nächstes Jahr kommen die besten jungen Handballer der Welt zu uns - und das ist eine Chance, die der makedonische Handball nicht verpassen darf.

Neue Verteilung der europäischen Plätze - der Balkan hält sich oben

Die EHF bestätigte die Verteilung der Plätze für die Klubwettbewerbe der Saison 2027/28, berechnet nach den Ergebnissen der Klubs in den letzten drei Saisons. An der Spitze der Liste für die EHF Champions League steht Spanien, in der EHF European League führt Deutschland, und im EHF European Cup - überraschend - Bosnien und Herzegowina. Zehn Verbände behalten einen sicheren Platz in der Elite, unter ihnen Kroatien. Das im vergangenen Jahr eingeführte System teilt 24 Mannschaften in sechs Vierergruppen. Jeder Verband aus den Top Ten kann höchstens zwei zusätzliche Aufstiege aus der European League in die Champions League beantragen. Der Balkan-Handball gehört nicht zu den reichsten, aber er weiß sich am europäischen Tisch zu halten - und das ist schon der halbe Erfolg.

Makedonien bekam zwei Plätze in der European League - doch die CL wartet noch

Zu Hause kommt die beste Nachricht in Form von Zahlen aus der Rangliste. Makedonien rückte um einen Platz vor, überholte Slowenien und ist nun ganz nah am Einzug in die Top 10 - was zwei Vertreter in der Gruppenphase der EHF European League in der nächsten Saison bedeutet. In der neuen Saison bekam Vardar als Meister eine Wildcard für die Champions League, während Eurofarm Pelister in der European League antreten wird. Dennoch werden die makedonischen Klubs auch 2027/28 keinen garantierten Platz in der Elite haben - die letzte sichere Champions-League-Position hält derzeit Norwegen, davor liegen Kroatien und Rumänien. Es gibt Fortschritt, doch der Weg zur direkten Qualifikation verlangt noch immer Ergebnisse, nicht nur guten Willen.

Vardar wirft am 27. Juli die Motoren für die neue Saison an

Der Meister kehrt zur Arbeit zurück. RK Vardar beginnt am 27. Juli die Vorbereitung auf die Saison 2026/27, in der es wieder in der Champions League spielen wird. Trainer Ivan Čupić wird den ersten Appell in der Halle „Rasadnik” halten, und nach dem einführenden Teil reist die Mannschaft vom 3. bis 10. August zum Höhentraining nach Mavrovo. Es folgen die beiden traditionellen Sommerturniere - zunächst in Struga (12.-15. August), dann in Ohrid (18.-22. August). Ihr erstes offizielles Spiel der neuen Saison bestreiten die Rot-Schwarzen am 17. August, wenn sie in der Regionalliga auf den serbischen Vizemeister Vojvodina treffen. Der Sommer endet, die Saison klopft an die Tür - und Vardar weiß, dass in der CL jedes Spiel eine Prüfung ist.